Donnerstag, 21.01.2021

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Nahwärme in Gößweinstein: Erste Schritte am Start

Die Gemeinde steigt in die Planung ein und im September soll die Wärme fließen - 06.01.2021 12:23 Uhr

Ein Heizkessel des Ende 2016 in Betrieb gegangenen Nahwärmenetzes der Naturstrom AG in Hallerndorf: Hier wird Wärme unter anderem durch Hackschnitzelverbrennung gewonnen. Auch Gößweinstein setzt auf den Energieträger Holz.

03.01.2021 © Archivbild: Martin Regner


"In der heutigen Zeit, wo alle über das Klima reden, fragt man sich als Bürgermeister: Was können wir selber beitragen?" Bereits vor geraumer Zeit habe die Gemeinde zur CO2-Einsparung etwa ihre komplette Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. "Ich habe mich in den Klimaschutz eingelesen und ein Thema, was mir dabei noch aufgefallen ist, war Nahwärme", so Zimmermann weiter.

Die Planung läuft

In der Ortschaft werde gerade eine neue Doppelturnhalle gebaut und für die Höhe der staatlichen Fördermittel sei es entscheidend, das Objekt regenerativ zu beheizen. Außerdem plane man, das alte Pfarrhaus zum Rathaus umzubauen "und auch da kommt das Thema Heizung wieder auf uns zu."

So nahm die Idee, beide Gebäude mit einem zentralen Hackschnitzel-Heizwerk zu versorgen, Gestalt an. Auch die Bürger, die im Bereich der Viktor-von-Scheffel-Straße wohnen, sollen ihr Haus an das neue Netz anschließen können. Aktuell läuft nach einer Machbarkeitsstudie die Bauleitplanung. Im September 2021 soll die Wärme fließen.


Nahwärme: Wie sie funktioniert und wo ihr Dilemma liegt.


 

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