Donnerstag, 14.11.2019

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Nepomuk-Brücke in Dormitz wieder in Betrieb

Klein- und Großdormitz sind durch sanierte Brücke wieder vereint - 04.10.2019 17:08 Uhr

Bürgermeister Holger Bezold und Vertreter der ausführenden Unternehmen geben mit dem Durchschneiden des Bandes offiziell die Nepomukbrücke für den Verkehr frei. © Foto: Karl Heinz Wirth


Mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich" eröffnete die Neunkirchener Blaskapelle am "Tag der deutschen Einheit" die Feierstunde anlässlich der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Nepomukbrücke. "Es ist ein schöner Tag", sagte Bürgermeister Holger Bezold, auch wenn das Wetter nicht gerade optimal mitspielte.

Bezold begrüßte neben zahlreichen Ehrengästen, Vertretern der beteiligten Firmen, der Geistlichkeit Pfarrer Joachim Cibura und Pfarrerin Gerhild Rüger besonders die Einwohner von Dormitz. Er blickte zurück: Der 3. Oktober als Tag der deutschen Einheit habe diesmal für Dormitz aus seiner Sicht eine doppelte Bedeutung: "Mit dem Abschluss der Arbeiten an der Nepomukbrücke ist Dormitz wieder miteinander vereint. Diese Baustelle hat uns aufgezeigt, wie wichtig diese Brücke als Bindeglied und Hauptverkehrsachse der zwei Ortshälften von Klein- und Großdormitz für uns alle ist", so Bezold.

Viele bürokratische Hindernisse

Bis die Bagger anrollen konnten, waren viele bürokratische Hindernisse zu beseitigen, die den Beginn der Sanierungsarbeiten immer wieder hinauszögerten. Bezold erinnerte daran, wie es noch vor einigen Monaten hier ausgesehen hatte, da war die Nepomukbrücke noch eine einzige Baustelle, die Bewohner von Kleindormitz mussten weite Umwege in Kauf nehmen um ihre Häuser zu erreichen: "Nun stehen wir hier vor unserer ortsbildprägenden sanierten Nepomukbrücke, die bei näherer Betrachtung einfach eine Augenweide ist. Hier ist etwas geschaffen worden, das unser Dorf modern und interessant macht", meinte Bezold.

Für alle Bewohner und Anlieger, die von der Hauptstraße in das Siedlungsgebiet entlang der Sebalder Straße müssen, ist die Zeit der weiten Umwege vorbei. In zwei Bauabschnitten wurden die Sanierungsarbeiten unter Vollsperrung (2018 zwei Monate und 2019 sechs Monate) durchgeführt: "Möge so manchem dieser Zeitraum auch sehr lange vorgekommen sein, so wurden die Arbeiten unter Einhaltung des Bauzeitenplans mit nur einer Woche Verzögerung termingerecht abgeschlossen", betonte der Bürgermeister.

Ein richtiger Hingucker

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 750 000 Euro, wovon die Gemeinde mit 300 000 Euro Förderung unterstützt wird. Die Nepomukbrücke wurde durch die Sanierung nicht nur statisch verbessert, sondern ist aus optischer Betrachtungsweise nun ein richtiger Hingucker geworden. Einen besonderen Dank richtete Bezold an die ausführenden Unternehmen, Bauleitung, Bauüberwachung, Projektleitung und Olaf Drescher von der Bauverwaltung. Pfarrerin Gerhild Rüger und Pfarrer Joachim Cibura erteilten dem Bauwerk den kirchlichen Segen.

Einheitsbaum gepflanzt

Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde die Brücke offiziell für den Verkehr freigegeben. Anschließend pflanzten die beiden Kirchenvertreter zusammen mit Holger Bezold neben der Brücke noch einen Einheitsbaum (Moorahorn). Beim "Einheitsbuddeln" handelt es sich um eine Aktion für eine große Baumpflanzaktion, die anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit vom diesjährigen Gastgeber Schleswig-Holstein ins Leben gerufen wurde. Diese Aktion wurde von Bürgermeister Bezold unter dem Motto "Wir pflanzen gemeinsam einen Baum, für das Klima, für dich und deine Familie" unterstützt.

KARL HEINZ WIRTH

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