Donnerstag, 12.12.2019

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Neue Stromtrasse: Landkreis Forchheim ist nicht betroffen

CSU-Abgeordneter: "Ablehnung war von Anfang an richtig" - 05.06.2019 18:00 Uhr

Eine Stromtrasse durch die Fränkische Schweiz wird es laut Michael Hofmann (CSU) nicht geben. © dpa


Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, dass die Trasse doch noch verwirklicht werden könnte. Auch über deren möglichen Verlauf hatte es in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen gegeben. Eine Variante sah vor, dass der Landkreis – beginnend in den Gemeinden Eggolsheim und Weilersbach – quer durch die Fränkische Schweiz mit einer Leitung bis nach Neunkirchen und Dormitz durchzogen werden sollte. Hofmann hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen diesen Trassenverlauf ausgesprochen.

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Der Netzbetreiber Amprion plant eine rund 450 Kilometer lange Hochspannungsleitung von Sachsen-Anhalt bis ins schwäbische Meitingen. Ursprünglich verlief der bevorzugte Trassenkorridor quer durch Ober- und Mittelfranken sowie durch die Oberpfalz. Im Juni 2015 präsentierte Wirtschaftsminister Gabriel einen neuen Verlauf.


Hofmann betont dabei, dass es ihm dabei „niemals um das Abwälzen der Belastungen auf andere Regionen“ gegangen sei. „Die Bundesnetzagentur hatte die Varianten durch den Landkreis Forchheim immer als wenig wirtschaftlich und auch aufgrund des längeren Leitungsweges abgelehnt. Deshalb war die Ablehnung von Anfang an richtig.“

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