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Dienstag, 20.04.2021

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Neue Technik für die Herz-Untersuchung in Ebermannstadt

Die kardiologische Abteilung zieht von Ebermannstadt nach Forchheim um - 04.03.2021 17:55 Uhr

Landrat Hermann Ulm und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein verschafften sich einen Überblick über die neue Technik der Kardiologie in Ebermannstadt.

04.03.2021 © Foto: Franka Struve


Bei einer Stippvisite informierten sich Landrat Hermann Ulm und Uwe Kirschstein, Forchheimer OB und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH, über das Gerät. Kirschstein, der vor seiner Zeit als Oberbürgermeister selbst mehrere Jahre zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit und zur Transkatheter-Aortenklappenimplantation geforscht hat, weiß um die Bedeutung moderner Linksherzkatheter-Messplätze: Es sei wichtig, so Kirschstein, "dass wir in Ebermannstadt nun wieder zwei Angiographie-Systeme im Parallelbetrieb haben, um auch im Bedarfsfall zeitgleich helfen zu können."

Bilder in Echtzeit

Die Anlage ist ein Mehrzwecksystem für eine Reihe interventioneller Verfahren von der Koronar-Angiografie zur Sichtbarmachung der Herzgefäße bis zur Darstellung der peripheren Beingefäße mittels Röntgentechnologie. Das neue Gerät liefert die erforderliche Bildklarheit und hilft dabei, die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten, wie das Klinikum mitteilt. Die damit erzeugten Bilder zeigen etwa Durchblutungsstörungen der Blutgefäße und liefern die Entscheidungsbasis für die weitere Behandlung: Ist eine offene Herz-OP notwendig? Muss das verengte Gefäß mit einem Ballon aufgedehnt werden? Auch während der Implantation eines Stents ist das kardiologische Team auf präzise Bildgebung in Echtzeit angewiesen.

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