Donnerstag, 29.10.2020

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Ölfilm auf der Kalkach: Feuerwehr und THW im Einsatz

Suche nach der Ursache gestaltete sich schwierig - 27.09.2020 12:24 Uhr

Vom Technischen Hilfswerk wurde zunächst eine Ölsperre errichtet, um die weitere Ausbreitung bestmöglich zu verhindern.


Vom Technischen Hilfswerk wurde zunächst eine Ölsperre errichtet, um die weitere Ausbreitung bestmöglich zu verhindern. Woher jedoch das Öl kam, blieb zunächst unklar. Die weiträumige Erkundung eines anliegenden Industriegebietes brachte vorerst keine Erkenntnisse. Durch das abschüssige Gelände war der Geruch bis hin zum höchsten Punkt wahrnehmbar.

Aufschluss brachte letztendlich eine Ortung durch einen Uranin Test. Der Stoff Uranin ist ein für die Umwelt unschädlicher, fluoreszierender Farbstoff, durch den der Weg des Wassers nachvollzogen werden kann. Als Ursprung konnte so ein Regenentwässerungsgully eines privaten Grundstücks ausgemacht werden. Ölige Rückstande haben sich über die Jahre abgelagert und in einem gebrochenen Rohr gesammelt. Durch den anhaltenden Regen wurden die Rückstände gelöst und allmählich ausgespült.

Circa 35 Kräfte der Feuerwehr sowie des THW und der Wasserschutzpolizei waren 3,5 Stunden im Einsatz.

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