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Parken und Anfahrt zum Annafest 2019 in Forchheim: Hier drohen Sperren

Was Sie über Busverkehr, Straßensperren und Halteverbote wissen müssen - 21.07.2019 09:43 Uhr

Archivbild: Auf dem Annafest wird gern bis in die Abendstunden gefeiert. Bei der Anfahrt und der Parkplatz-Suche gibt es einiges zu beachten. © Ralf Rödel


Landkreis und Stadt haben wieder einen Busverkehr zum Festgelände des Annafests am Rand des Kellerwalds organisiert. Neben den Regionallinien fahren die Busse im Stundentakt von Pautzfeld, Burk und Buckenhofen und über den Zentralen Omnibus-Bahnhnof, ZOB, am Bahnhof in Forchheim zum Festgelände - besonders wichtig für Besucher, die aus Richtung Bamberg und Nürnberg mit dem Zug anreisen. Den Annafest-Busfahrplan finden Sie hier.

Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass zur Sicherheit von Festbesuchern und Anwohnern die Straßensperren und Halteverbotsregelungen strikt zu beachten seien.

Der Parkplatz an der Lichteneiche steht nur Schaustellern und einem eingeschränktem Personenkreis zur Verfügung, nicht den normalen Annafest-Besuchern. Stattdessen gibt es Pkw-Parkplätze unter anderem im Parkhaus an der Bambergerstraße 6 sowie beim Parkplatz "Forchheim Süd" an der Boschstraße. Von dort aus fährt eine Sonderlinie zum Annafest: Während der verkehrsreichen Zeiten ist täglich für die Hin- und Rückfahrten ein 15-Minuten-Takt eingerichtet. Mit dem Parkticket kann man auch kostenlos zum Festgelände und wieder zurück fahren (ein Parkschein für alle Mitfahrer).  

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Näheres zu den Bus-Shuttles steht im Sonderfahrplan, der vom 26. Juli bis zum 25. August gilt und auf der Landkreis-Internetseite abrufbar ist. Die Fahrpläne werden gesondert veröffentlicht. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Annafest-Jugendtaxi. Es steht von 22 bis 22.30 Uhr Jugendlichen bis 16 Jahren zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es hier.

Fahrradfahrer werden gebeten, ihre Räder auf den Fahrradabstellplätzen um das Festgelände herum abzustellen. Sie dürfen nicht mit auf das Festgelände genommen werden. Ebenfalls nicht mitgenommen werden dürfen Hunde und alkoholische Getränke. Parkplätze für Motorräder sind in der Unteren Kellerstraße nach Kreuzung mit der Hans-Sachs-Straße (St. Anna) ausgewiesen.

Die Haltestelle der Stadtbuslinie 261 wird von der Westseite der Konradstraße bei der Annaschule in die Hans-Sachs-Straße, Einmündung Ludwigstraße, verlegt. Die Fahrgäste zum Kennedy-Ring/Ernst-Reuter-Platz fahren vom ZOB über Kellerwald/ Karl-Bröger- und Hans-Sachs-Straße. Während des Annafestes werden die Haltestellen "Lichteneiche" und "Viktor-von-Scheffel-Platz" täglich ab 13 Uhr nicht bedient. Die Haltestelle "Wilhelm-Hauff-Straße" wird in die Ringstraße/Ecke Wilhelm-Hauff-Straße verlegt. 

Straßensperrungen von 13 bis 0.30 Uhr

Folgende Straßen werden zu den genannten Zeiten gesperrt: die Untere Kellerstraße zwischen Kreuzung mit Hans-Sachs-Straße und der Hauptauffahrt zu den Kellern von 13 bis 0.30 Uhr. Der Verkehr wird in Richtung Viktor-von-Scheffel-Platz und Hans-Sachs-Straße abgeleitet. Linienbusse und Anwohner sowie Motorräder sind davon ausgenommen.

Die Hauptauffahrt zu den Unteren Kellern ab Untere Kellerstraße, sowie die Zufahrt zu den Oberen Kellern von Am Eichenwald/Neuenbergstraße her, und zwar nach der Wendeschleife, von 13 bis 0.30 Uhr; das Steilstück der Unteren Kellerstraße (Auffahrt zum Gottla-Keller); Anwohner- und Lieferverkehr auf dem Geh- und Radweg von 0.30 bis 13 Uhr möglich; der Rettungsweg zwischen Am Eichenwald und den Oberen Kellern (Dauerregelung).

Straßen werden zu Einbahnstraßen

Folgende Straßen werden zu Einbahnstraßen erklärt: die Untere Kellerstraße zwischen Einmündung Leygeberstraße und der nördlichen Einmündung Lichteneiche in Fahrtrichtung Jägersburg. Zwischen der Einmündung Auf den Kellern und der nördlichen Einmündung Lichteneiche bereits am Mittwoch vor Festbeginn, ab 8 Uhr.

Quiz: Erraten Sie alle elf Fragen zum Annafest in Forchheim?

© Ralf Rödel

Alladooch Annafest! Sind Sie ein echter Kellerwald-Profi? Dann testen Sie Ihr Wissen in unserem großen Annafest-Quiz! Wir haben elf knifflige Fragen für Sie herausgesucht.

© Ralf Rödel

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Frage 1/11:

Auf wen geht der Slogan "Alladooch Annafest" zurück?

Natürlich der "King Alladooch" persönlich! Eigentlich ist Ulrich Raab Chef des Jungen Theaters. Doch in Forchheim ist er vor allem als leidenschaftlicher Annafest-Fan bekannt, der im Kellerwald an keinem Tag fehlt. Raab betreibt auch eine eigene Fest-Homepage, entwirft das "Alladooch"-Annafest-T-Shirt - und tickert mit unserem Team im Liveblog auf nordbayern.de.

© VNP

© VNP

Frage 2/11:

Wann wurde das Annafest zum ersten Mal gefeiert?

Das Annafest entstand ursprünglich aus einer Wallfahrt nach Unterweilersbach, zu Ehren der heiligen Anna, der Mutter Marias. Am 26. Juli, dem Namenstag der heiligen Anna, machten sich die Wallfahrer auf den Weg. Als sie am Nachmittag zurückkehrten, wartete man im Kellerwald schon mit Essen und kühlem Bier, dass dort in den Felsenkellern lagerte, auf sie. Als dann noch der Forchheimer Schützenverein 1840 sein Hauptschießen vom Schießanger an der Regnitz in den Kellerwald verlegte, war das Annafest geboren.

© Ralf Rödel

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Frage 3/11:

Wie viele Bierkeller gibt es?

Genau 23 sind es - und ohne sie wäre das Annafest nicht das Annafest. Bierkeller hatten ursprünglich die Funktion, das Bier das ganze Jahr über kühl zu halten. Im Winter wurden sie mit Eis gefüllt und hielten so ihre Temperatur konstant bis in den Spätsommer. Da an viele Keller praktischerweise gleich ein Biergarten angebunden wurde, kommt daher auch die fränkische Redewendung "auf die Keller gehen".

© Peter Röttele

© Roland Huber

Frage 4/11:

Welchen Rekord hält das Annafest?

Mit 30.000 hat das Annafest die meisten Sitzplätze bei einem Freiluft-Volksfest weltweit. Oder anders gesagt: Es ist der größte Biergarten der Welt. Das zumindest deutschlandweit älteste Volksfest ist übrigens das Liborifest in Paderborn, das im Jahr 836 zum ersten Mal gefeiert wurde.

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Frage 5/11:

Wie viele Schausteller bewerben sich jedes Jahr?

300 Schausteller wollen jedes Jahr beim Annafest dabei sein. Bis zum Herbst haben sie Zeit, sich zu bewerben. Dann wählt eine Jury der Stadtverwaltung etwa 80 Schausteller aus, die dann im kommenden Sommer ihre Fahrgeschäfte und Buden aufbauen dürfen.

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© Rolf Vennenbernd/dpa

Frage 6/11:

Warum wurde auf dem Annafest 1844 ein Mann erschossen?

An den 21. Juli 1844 erinnerten sich die Forchheimer noch lange. Denn bei einem Schützen-Wettbewerb auf dem Annafest wurde der 28-jährige Georg Stocker versehentlich erschossen. Seine Aufgabe war es, die Ergebnisse auf den Scheiben abzulesen. Dafür versteckte er sich in einem Graben oder Verschlag hinter den Schießständen und wartete, bis der Schütze geschossen hatte. Beim Schuss des Vereinsmitglieds Moses Moritz Zeiller kam er aber zu früh aus seiner Deckung - und wurde tödlich getroffen. Zeiller soll danach sogar so verzweifelt über den Unfall gewesen sein, dass er sich das Leben nehmen wollte - und nur durch seine Tochter davon abgehalten werden konnte.

© Ralf Rödel

© Ralf Rödel

Frage 7/11:

Wie viele Besucher kommen jedes Jahr in den Kellerwald?

400.000 bis 500.000 Besucher strömen - je nach Wetter - in den Kellerwald. Damit zählt das Annafest zu den größten Volksfesten Deutschlands.

© Ralf Rödel

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Frage 8/11:

Seit wann dauert das Annafest elf Tage?

Schon seit 2014 darf einen Tag länger gefeiert werden! 1840 dauerte das Annafest nur einen Tag, in den 1950er Jahren wurde dann auf zehn Tage erhöht.

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Frage 9/11:

Wie hoch sind die Kosten für die Stadt Forchheim?

Für unter anderem Werbung, Baumpflege und Aufräumarbeiten schießt die Stadt Forchheim jedes Jahr 100.000 Euro zu.

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Frage 10/11:

Wie viele fränkische Brauereien sorgen für ausreichend Bier?

Insgesamt gibt es Bier von 18 verschiedenen fränkischen Brauereien. Immer mit dabei: die vier Forchheimer Traditionsbrauereien Neder, Greif, Hebendanz und Eichhorn. Das Annafest-Bier wird übrigens extra für das Event gebraut.

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Frage 11/11:

Seit wann dreht sich das Riesenrad?

Bereits seit 1986 dreht das Riesenrad "Orion II" im Kellerwald seine Kreise.

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Dann hier entlang!

Außerdem: Ringstraße ab Abzweigung Untere Kellerstraße in Fahrtrichtung Karl-Bröger-Straße; Karl-Bröger-Straße ab Einmündung Ringstraße bis Zufahrt Fa. Piasten. Zeitgleich wird die entlang der "Piastenmauer" eingerichtete Kurzparkzone und das anschließend eingeschränkte Halteverbot aufgehoben; erste und zweite Verbindungsstraße zwischen Lichteneiche und Wilhelm-Hauff-Straße (von der Stadt kommend) in Fahrtrichtung Wilhelm-Hauff-Straße.

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Darüber hinaus: Hans-Sachs-Straße zwischen Arnulfstraße und Neuenbergstraße in Nord-Süd-Richtung sowie die Rudolfstraße zwischen Hans-Sachs-Straße und Obere Kellerstraße in östlicher Richtung; auf der westlichen Straßenseite der Hans-Sachs-Straße wird Parken für Besucheromnibusse ausdrücklich zugelassen; die Ludwigstraße zwischen Arnulfstraße und Neuenbergstraße in Nord-Süd-Richtung; Konrad- und Nußbaumstraße ab Arnulfstraße bis Einmündung Neuenbergstraße in Nord-Süd-Richtung; Arnulfstraße ab Hans-Sach-Straße bis Konrad- und Nußbaumstraße in östlicher Richtung.

Einbahnstraßen werden auch: die Straßen Am Eichenwald ab Einmündung Ehlersstraße, Winkelreuth, das Teilstück der Neuenbergstraße bis zur Einmündung Ehlersstraße sowie die Ehlersstraße (Ringverkehr) in angeführter Richtung; der Liebessteig (bergab) zwischen Obere Keller/ Leygeber- und Konradstraße; Obere Kellerstraße zwischen Rudolfstraße und Liebessteig in Süd-Nord-Richtung; Richard-Wagner-Straße bergaufwärts ab Neuenbergstraße; Poigerstraße ab Richard-Wagner-Straße in Fahrtrichtung Rosenau und Neuenbergstraße; Rosenau in Fahrtrichtung Obere Kellerstraße; das Teilstück der Konradstraße zwischen Untere Kellerstraße und Arnulfstraße wird sogenannte "unechte" Einbahnstraße; die Durchfahrt zur Unteren Kellerstraße wird von 1 Uhr bis 12.30 Uhr freigegeben. Rettungsweg Am Eichenwald beidseitig bis Abzweigung.

lvm

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