Donnerstag, 17.10.2019

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Polizei-Großaufgebot zieht Fahrer aus Verkehr

Oberfränkische Kräfte an bundesweiter Kontrollaktion beteiligt - 14.09.2019 20:00 Uhr

Symbolbild © colourbox.com


Zwischen 6 und 22 Uhr und an insgesamt sechs Orten in ganz Oberfranken verteilt, richteten rund 60 Oberfränkische Polizisten und Einsatzkräfte des Zolls Kontrollstellen ein. Knapp 200 Fahrzeuge zogen die Beamten auf den Autobahnen A 9, A 93, A 73 und an den Bundesstraßen B 303 und B 505 aus dem Verkehr.

Dabei stellten die Polizisten 94 Regelverstöße fest und mussten in zehn Fällen die Weiterfahrt untersagen. Am häufigsten, bei 34 Fahrzeugkontrollen, hielten die Fahrer die Sozialvorschriften nicht ein. Am Zweithäufigsten waren Geschwindigkeitsverstöße, gefolgt von unzureichend gesicherter Ladung.

15 Tote bei Unfällen

Im Jahr 2018 registrierte die oberfränkische Polizei 1837 Verkehrsunfälle, an denen der Schwerlastverkehr beteiligt war. Hierbei kamen 15 Menschen ums Leben. 490 Personen wurden bei den Unfällen verletzt. Als Unfallverursacher stand in 1406 Fällen der Fahrer des Schwerverkehrs fest. Die häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen sind laut Polizei: nicht angepasste Geschwindigkeit, Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung.

Lastwagenfahrer sind besonders durch unregelmäßige Arbeitszeiten, lange Fahrten ohne Begleitung und monotone Strecken gefährdet, auf der Autobahn am Steuer einzuschlafen. Bei den Kontrollen falle auf, dass Lastwagen und Busse oft unzureichend gewartet werden. Mangelnde Ladungssicherung sei häufig die Ursache dafür, dass es im schlimmsten Fall zu Unfällen kommt.

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