Von 50 auf 1000 Mbit/s

"Quantensprung" für die Digitalisierung in Eggolsheim?

5.8.2021, 08:00 Uhr
Die FTTH-Technik (Glasfaser bis in die Wohnung) ermöglicht superschnelles Internet.

Die FTTH-Technik (Glasfaser bis in die Wohnung) ermöglicht superschnelles Internet. © Uwe Anspach/dpa

Voraussetzung: Mindestens 40 Prozent der Haushalte entscheiden sich für die Glasfasererschließung. Die FTTH-Technik (Glasfaser bis in die Wohnung) ermöglicht den „Quantensprung“.

In nichtöffentlicher Sitzung hatte sich die Ratsmehrheit für die Telekom als zuverlässigen und vertrauten Anbieter ausgesprochen. Die Verwaltung ist bereits mit der Ausarbeitung der Vereinbarung beauftragt, der Entwurf ist mit dem begleitenden Büro Först Consult und der Telekom abgestimmt, informierte Bürgermeister Claus Schwarzmann (Bürgerbund) in der öffentlichen Sitzung der vergangenen Woche.

Innerhalb der nächsten drei Jahre soll der Telekom-Eigenausbau erfolgen. Alle Haushalte die sich von Beginn an für die Erschließung entscheiden erhalten den Anschluss kostenlos, nach Erschließung entstehen Kosten um 800 Euro. Mit 21:0 billigte der Marktrat die gemeinsame Vereinbarung.

Ziel: bis 2026 Gesamtgemeinde mit FTTH-Technik erschließen. Im Zusammenhang machte der Gemeindechef bekannt: Schon am 1. Juli ist nichtöffentlich beschlossen worden, dass die im Eigenausbau nicht berücksichtigten Ortschaften Unterstürmig, Weigelshofen, Drosendorf, Drügendorf, Götzendorf, Tiefenstürmig und gegebenenfalls das bisher kabelversorgte Rettern mittels der „Gigabitrichtlinie“ über Bundes- und Landesfördermittel besser versorgt werden.

Weiter veröffentlichte der Bürgermeister: die Erschließungsträgerschaft für das Baugebiet „Bahnhofsiedlung Nord-Ost“ ist mit 20:0 Zustimmung an die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (Büro Nürnberg) übertragen worden.

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