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Ramstertal in Ebermannstadt: Keine schnelle Lösung in Sicht

Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) spricht von einem "enormen Wall" - 29.11.2018 09:00 Uhr

Nicht nur die scharfe Kurve ist ein Ärgernis. © Ralf Rödel


Das ist bei der jüngsten Stadtratssitzung klar geworden. WGO-Stadtrat Christian Sponsel erkundigte sich bei Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) nach dem aktuellen Stand der Planungen. Im Moment diskutiere das Straßenbauamt Bamberg intern über zwei Varianten, so Meyer. Beide Möglichkeiten haben zum Ziel, die scharfe Rechtskurve, die unmittelbar nach der Abzweigung in die Rothenbühler Straße folgt, zu entschärfen. Bereits im Sommer machte Uwe Zeuschel vom Straßenbauamt klar, dass ein Ausbau der Straße nur im Zusammenhang mit der Entschärfung der Kurve denkbar sei. Bei den Bürgern im Oberland von Ebermannstadt ist der schlechte Zustand der Straße schon lange ein Thema und ein Ärgernis. Die Straße, so argumentierten sie zuletzt bei einer Bürgerversammlung, werde als Abkürzung zur B 470 von vielen Pendlern genutzt.

Brücke statt scharfe Kurve

Laut Meyer könne die scharfe Kurve mit einem Brückenbauwerk oder der Fortführung der Ramstertalstraße von Moggast aus kommend in Richtung des Freibades verwirklicht werden. Für die letztere Idee seien "enorme Wälle" notwendig, erzählte Meyer von einem Gespräch mit dem Amt. Ihr Fazit: "Für das Ramstertal gibt es keine einfache und schnelle Lösung." Noch stehe das Amt mit den Naturschutzbehörden im Kontakt. Wie berichtet, hatten sich Naturschützer dagegen gewehrt, dass Fels abgetragen werde. Dies sei laut Zeuschel allerdings notwendig, um den Ausbau realisieren zu können.

Einen Zeitplan konnte Meyer Stadtrat Sponsel nicht geben. Sponsel warb dafür, dass die Stadt in der Sache am Ball bleibe. Sponsel: "Nur weil es keine einfache Lösung gibt, heißt es nicht, dass es gar keine gibt."

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Patrick Schroll Redakteur Nordbayerische Nachrichten Forchheim E-Mail

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