Schöner Vorgeschmack auf die Hallen-Saison

8.12.2017, 13:30 Uhr
Ein starkes Trio: Katharina Eckner, Christine Priegelmeir und Lina Ende. Bei den Sprinterinnen der LG Forchheim machte sich das knallharte Training bezahlt: Sie lieferten in Fürth reihenweise Bestzeiten ab.

Ein starkes Trio: Katharina Eckner, Christine Priegelmeir und Lina Ende. Bei den Sprinterinnen der LG Forchheim machte sich das knallharte Training bezahlt: Sie lieferten in Fürth reihenweise Bestzeiten ab. © Foto: Kiefner

Der 20-jährige Forchheimer, der bei seinem Vater Rüdiger Hecht trainiert und mit der Trainingsgruppe um Jan Schindzielorz teilweise zusammen arbeitet, ließ der Männerkonkurrenz keine Chance. Im Sprint-3-Kampf (30 m,60 m und 150 m) siegte er dreimal mit großem Vorsprung und bewies, dass sich der gesteigerte Trainingsaufwand gelohnt haben sollte. Mit der Gesamtzeit von 26,29 Sekunden zeigte er seine große Bandbreite und gehört damit zurecht zu den Top-Sprintern in Bayerns.

Ausgezeichnet auch das Abschneiden der restlichen Akteure. Stark verbessert präsentierte sich der 19-jährige Dominik Eckner, der mit Spitzenzeiten überzeugte. Mit 27,77 Sekunden erreichte der Weitspringer drei Bestmarken und einem 15. Platz. Sein Trainer Jan Schindzielorz, der amtierende Senioreneuropameister im Hürdensprint, war mit 27,67 Sekunden noch drei Plätze weiter vorn zu finden.

Pech hatte der erst 15-jährige Jonas Saffer, nach dem 30-Meter-Sprint mit der Spitzenzeit von 3,07 Sekunden noch auf Platz eins liegend, alle Chancen auf den Sieg hatte. Er zuckte jedoch beim 60-Meter-Sprint zu früh aus den Blöcken und wurde disqualifiziert. Seine nächste Chance auf einen Podestplatz will er im Januar bei den Bayerischen Meisterschaften wahrnehmen. Leider verletzte sich beim 60-Meter- Sprint auch Marcel Springwald und musste vorzeitig aufgeben.

Die Damen der LG Forchheim starteten ebenfalls sehr erfolgreich in die Hallensaison. Nach dem knallharten Grundlagentraining waren die Forchheimerinnen sehr gut aufgestellt und lieferten trotz der harten Trainingseinheiten reihenweise Bestleistungen ab. Sie hatten es zudem mit der Deutschen Sprintspitze wie Katrin Fehm aus Amberg zu tun.

In der Endabrechnung kam Janina Buck beim Sprint-Mehrkampf auf Rang 10 (31,38 Sekunden), dichtgefolgt von Christine Priegelmeir, die in 31,39 Sekunden den 10. Platz erreichte. Lina Ende landete mit drei Bestmarken auf den 14. Platz (31,90 Sekunden) und Katharina Eckner auf den 17. Rang (32,36 Sekunden). Insgesamt waren 32 Sprinterinnen an den Start gegangen. Dies sind aus der Forchheimer Sicht, hervorragende Aussichten.

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