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Donnerstag, 04.03.2021

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SEK-Einsatz in Forchheim: Mann verschüttet Benzin und droht, es anzuzünden

Kommunikationsexperten rücken bei geplanter Abschiebung an - 23.02.2021 15:35 Uhr

Es war kurz nach drei Uhr in der Nacht, als Polizeibeamten die Wohnung der armenischen Familie in er Straße "Seltsamplatz" in Forchheim betraten, um eine Abschiebeverfügung des Landratsamtes zu vollziehen. Vorerst ging auch alles gut. Der Mann und seine ebenfalls in der Wohnung anwesende 41 Jahre alte Ehefrau und deren 20 und 14 Jahre alten Söhne verhielten sich kooperativ und folgten den Anweisungen der Beamten. Laut Polizei veränderte sich die Stimmung des 45-Jährigne unvermittelt.

Er nahm zwei Flaschen mit Benzin und verschüttete den Inhalt im Raum. Anschließend drohte er damit, die Flüssigkeit in Brand zu setzen.

Die Polizisten zogen sich daraufhin zurück

Die Polizisten zogen sich daraufhin zurück. Es konnte weder eine Fremd- noch eine Eigengefährdung ausgeschlossen werden. Aus diesen Gründen kamen speziell geschulte Kommunikationsbeamte, wie auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos aus Mittelfranken zum Einsatzort. Dem Verhandlungsgeschick der Kommunikationsbeamten ist es zu verdanken, dass die Ehefrau mit dem jüngeren Sohn nach mehreren Stunden das Anwesen unversehrt verlassen konnte. Gegen 8.30 Uhr gelang es den Polizisten dann auch den Mann ohne weitere polizeiliche Zugriffsmaßnahmen zur Aufgabe zu bewegen. Er und sein 20-Jähriger Sohn blieben bei dem Einsatz ebenfalls unverletzt.

Der 45-Jährige wurde anschließend von den Beamten in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Er muss sich aufgrund seines Handelns nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Insbesondere wird laut Polizei eine Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, eine versuchte gefährlcihe Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und ein Verstoß nach dem Aufenthaltsgesetzt geprüft.


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