Technischer Defekt gilt als wahrscheinliche Brandursache

28.1.2015, 14:30 Uhr
Am Dienstagabend (27.01.2015) geriet die Pumpe eines mit 1.800 Liter Heizoel  gefuellten Plastiktanks in Hausen (Lkr. Forchheim) in Brand. Durch die Hitze  schmolz die Huelle, sodass das Oel austrat und brennend die Strasse  hinunterlief.

© News5 Am Dienstagabend (27.01.2015) geriet die Pumpe eines mit 1.800 Liter Heizoel gefuellten Plastiktanks in Hausen (Lkr. Forchheim) in Brand. Durch die Hitze schmolz die Huelle, sodass das Oel austrat und brennend die Strasse hinunterlief.

Der etwa 20 Quadratmeter große Schupppen stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Die Feuerwehren Hausen und Heroldsbach/Thurn waren mit etwa 25 Mann am Brandort und bekämpften die Flammen. Erschwerend für die Einsatzkräfte war die Tatsache, dass sich dem Schuppen noch ein Heizöltank mit rund 1800 Liter Heizöl befand. Durch die Hitzeentwicklung begann der Plastiktank  zu schmoren und ein Teil des Heizöls lief brennend auf die Straße.

Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten sich die unmittelbaren Anwohner bereits in Sicherheit gebracht, sodass sich die Erstmaßnahmen auf das Abschirmen des Wohnhauses und die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Ein in der Garage untergebrachter Tank mit ca. 1800 Litern Heizöl war zwischenzeitlich aufgeschmolzen und das Öl stand in Flammen. Wasser ist als Löschmittel für Flüssigkeitsbrände ungeeignet, weshalb die Brandbekämpfung im weiteren Verlauf mit Schaum fortgeführt werden musste.

Parallel dazu errichteten Einsatzkräften einen provisorischen Ölabscheider, damit möglichst wenig kontaminiertes Wasser in die Kanalisation fließen konnte. Nach Ablöschen des Feuers kontrollierte ein Trupp das Gebäude sowie das Wohnhaus mit der Wärmebildkamera gründlich auf versteckte Glutnester und löschte diese ab. Das im Tank verbliebene Heizöl wurde von der Feuerwehr schließlich noch in Fässer umgepumpt, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.
 

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Umweltgefährdung ausgeschlossen werden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Der anfängliche Verdacht, bei dem Heizöltank könnte es sich um den der benachbarten Grundschule handeln, bestätigte sich nicht. Die Grundschule ist nicht betroffen, der Unterricht findet wie jeden Tag statt.

Die Polizeiinspektion Forchheim hat die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen deutet alles auf einen technischen Defekt hin. Laut Eigentümer war das einzige technische Gerät, das in dem Schuppen in Betrieb war, die Ölförderpumpe.