Tierische Mutterliebe: Ein Besuch im Wildpark Hundshaupten

9.5.2021, 08:24 Uhr
Tierpflegerin Sandra Weber mit einem kleinen Heidschnucken-Lamm, dass per Hand  aufgezogen werden muss. In diesem Fall hat es mit der Mutterliebe nicht  geklappt.
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So was von emanzipiert: Wenn die zwei Nandu-Weibchen im Wildpark Hundshaupten  Eier legen würde, dann wäre die Sache damit für sie erledigt. Der Hahn muss die  Brutpflege vollständig übernehmen. In den vergangenen Jahren haben sich die  Südamerikaner aber recht prüde verhalten.
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Bei den Schafen muss die Mutter ran und ist für die Kleinen komplett zuständig.  Die Heidschnucken-Mutter im Wildpark Hundshaupten muss ihr Lamm nicht nur  säugen, sondern auch sauber lecken. Neben den Heidschucken haben auch die  Coburger Fuchsschafe, die Waldschafe und die Soay-Schafe im Moment Lämmer.
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Das ostfriesische Mövchen ist die Mutter des Jahres im Wildpark Hundshaupten:  Sie brütet derzeit nicht nur ihre eigenen Eier, sondern auch noch zwei  Pfauen-Eier aus.
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Mutterliebe bis zur Selbstausbeutung: Damit es die kleinen Kaninchen weich  haben, hat sich die Mama extra das Fell ausgerupft.
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Der Kaninchen-Papa hält es wie so viele Männer: Für den kurzen amourösen Spaß ist er zu haben, die Erziehung muss die Mutter übernehmen
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Im Wildpark Hundshaupten sind derzeit die Mütter aktiv. Schafe, Ziegen, Hennen,  Kaninchen, Meerschweinchen und auch die Mufflons haben Nachwuchs bekommen.
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Flußregenpfeifer-Mütter müssen ausgezeichnete Lehrerinnen sein. Wenn die Kleinen nicht begreifen, wie man Futter pickt, müssen sie verhungern. Zu finden sind die Flußregenpfeifer unter anderem in der Büg in Eggolsheim
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Enten-Mütter, wie diese an der Wiesent Nähe schiefem Haus in Forchheim, sind emanzipiert und teilen sich die Erziehung mit den Erpeln.
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Die Biber-Mama muss ihren Kleinen nach der Stillzeit, den eigenen Kot zum futtern geben, damit wichtige Enzyme in den Darm gelangen.
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