Tolle Filmkulissen: Als in Forchheim und der Fränkischen Schweiz gedreht wurde

5.6.2021, 06:11 Uhr
1954 wurde der Heimatfilm
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1954 wurde der Heimatfilm "Die Schöne Müllerin" in der Fränkischen Schweiz gedreht, mit Waltraut Haas in der Hauptrolle der schönen Müllerin. © Foto: Verleih

Gedreht wurde in Tüchersfeld und in Gößweinstein gedreht - die beiden Hauptdarsteller bewundern im Film das Portal der Basilika in Gößweinstein.
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Gedreht wurde in Tüchersfeld und in Gößweinstein gedreht - die beiden Hauptdarsteller bewundern im Film das Portal der Basilika in Gößweinstein. © Foto: Verleih

Neben Waltraut Haas spielte Gerhard Riedmann in der Hauptrolle. Die Geschichte: Die Gastwirtstochter Inge Kunze (Waltraut Haas) liebt den Müllergesellen Fritz Mertens (Gerhard Riedmann). Ihr Vater verfolgt jedoch andere Pläne.
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Neben Waltraut Haas spielte Gerhard Riedmann in der Hauptrolle. Die Geschichte: Die Gastwirtstochter Inge Kunze (Waltraut Haas) liebt den Müllergesellen Fritz Mertens (Gerhard Riedmann). Ihr Vater verfolgt jedoch andere Pläne. © Foto: Verleih

1955 wurde der Heimatfilm
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1955 wurde der Heimatfilm "Der fröhliche Wanderer" in Forchheim und der Fränkischen Schweiz gedreht. Dafür kamen damals sehr bekannte Schauspieler... © Archiv: Dagmar Müller

wie Waltraud Haas (geb. 1927), Paul Hörbiger (1894-1981), Willy Fritsch (1901-1973), Gunther Philipp (1918-2003), Wolfgang Lukschy (1905-1983) oder Elma Karlowa (1932-1994) in die Königstadt. Der Film erzählt vor malerischer Kulisse und mit viel Musik eine Liebesgeschichte. Mit dabei das Tanzorchester Egon Kaiser (1901-1982), die Schaumburger Märchensänger (gegr. 1949 in Obernkirchen) und der Tenor Rudolf Schock (1915-1986), der als Opern- und Operettensänger damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand. An der Seite Dagmar Schocks spielte der Kinderstar Peter Finkbeiner (geb. 1942), der kurz zuvor in der Hauptrolle in Erich Kästners „Emil und die Detektive“ geglänzt hatte.
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wie Waltraud Haas (geb. 1927), Paul Hörbiger (1894-1981), Willy Fritsch (1901-1973), Gunther Philipp (1918-2003), Wolfgang Lukschy (1905-1983) oder Elma Karlowa (1932-1994) in die Königstadt. Der Film erzählt vor malerischer Kulisse und mit viel Musik eine Liebesgeschichte. Mit dabei das Tanzorchester Egon Kaiser (1901-1982), die Schaumburger Märchensänger (gegr. 1949 in Obernkirchen) und der Tenor Rudolf Schock (1915-1986), der als Opern- und Operettensänger damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand. An der Seite Dagmar Schocks spielte der Kinderstar Peter Finkbeiner (geb. 1942), der kurz zuvor in der Hauptrolle in Erich Kästners „Emil und die Detektive“ geglänzt hatte. © Foto: Hans Grimm

Die Hauptrolle hatte der Tenor Rudolf Schock. Seine Tochter (links)...
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Die Hauptrolle hatte der Tenor Rudolf Schock. Seine Tochter (links)... © Archiv: Dagmar Müller

...die zehnjährige  Dagmar Schock spielte als
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...die zehnjährige  Dagmar Schock spielte als "Käthe" mit. Wir haben mit Dagmar Müller (76), wie sie heute heißt, über ihre Erinnerungen an den Film und seine Entstehung gesprochen.  © Foto: Hans Grimm

Der Heimatfilm
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Der Heimatfilm "Der fröhliche Wanderer" könnte auch der Grund sein, warum wenige Jahre später ein Weltstar nach Forchheim kam... © Privat

Kirk Douglas kam für den Dreh des Films
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Kirk Douglas kam für den Dreh des Films "Stadt ohne Mitleid" nach Forchheim, hier bei einer Szene am Nürnberger Tor. © Foto: Verleih/ © United Artists

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"Die Produktionsfirma Gloria-Film hatte ,Den fröhlichen Wanderer‘ hier gedreht, vielleicht ist sie so auf Forchheim aufmerksam geworden", vermutet Forchheims Stadtarchivar Rainer Kestler. Die Gerichtszenen wurden in der Aula des Herder-Gymnasiums Forchheim gedreht. © Foto: Verleih/ © United Artists

1960 drehte Kirk Douglas gemeinsam mit Christine Kaufmann für
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1960 drehte Kirk Douglas gemeinsam mit Christine Kaufmann für "Stadt ohne Mitgleid" in Forchheim. Der Streifen war sogar für den Oscar nominiert. Viele weitere Bilder dazu können Sie hier sehen.

Gedreht wurde auch schon am Walberla: Im Bauernkriegsdrama 
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Gedreht wurde auch schon am Walberla: Im Bauernkriegsdrama "Tod des weißen Pferdes" 2005 spielten neben Peter Franke auch viele Laiendarsteller aus Schlaifhausen mit. © Mark Johnston

Der Film behandelt eine Episode des Bauernaufstands ab 1524 in Franken und war für die Berlinale nominiert.
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Der Film behandelt eine Episode des Bauernaufstands ab 1524 in Franken und war für die Berlinale nominiert. © privat

Christian Zübert, der später in Nürnberg und Fürth seinen Kinoerfolg
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Christian Zübert, der später in Nürnberg und Fürth seinen Kinoerfolg "Dreiviertelmond" drehte, war zuvor schon 2005 mit seinem Kamerateam in der Region unterwegs: In der Fränkischen Schweiz hat er mit "Der Schatz der weißen Falken" ein spannendes, im Sommer 1981 angesiedeltes Jugend-Abenteuer inszeniert. Darin geht es um zwei rivalisierende Banden und um den sagenumwobenen titelgebenden Schatz, viel mehr aber noch geht es in dem vielfach ausgezeichneten Film ums Abschiednehmen, um Freundschaft, erste Liebe und das Ende der Kindheit. Die Burgruine, unter der der Schatz im Film versteckt ist, ist die Burgruine Neideck bei Streitberg. © Verleih/Falcom

Auch der bekannte deutsche Schauspieler Wotan Wilke Möhring war schon für einen Filmdreh im Landkreis Forchheim, für den Krimi
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Auch der bekannte deutsche Schauspieler Wotan Wilke Möhring war schon für einen Filmdreh im Landkreis Forchheim, für den Krimi "Das letzte Schweigen" aus dem Jahr 2010. Dafür wurden Action-Szenen... © NFP

...im alten Ölfhafen von Eggolsheim gedreht. Das THW Forchheim unterstützte die Dreharbeiten samt Stuntszenen. Darüber hinaus wurden Filmszenen für den Krimi auch auf dem Annafest in Forchheim gedreht. Der Film...
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...im alten Ölfhafen von Eggolsheim gedreht. Das THW Forchheim unterstützte die Dreharbeiten samt Stuntszenen. Darüber hinaus wurden Filmszenen für den Krimi auch auf dem Annafest in Forchheim gedreht. Der Film... © Thomas Wilfling

...ist ein hochkarätig besetzter Thriller. Mutter und Vater streiten sich mit ihrer Tochter, die deshalb im Zorn das Haus verlässt. Das Mädchen fällt einem Verbrechen zum Opfer. Die Chance der Versöhnung ist für auf alle Ewigkeit zerstört. Jahr um Jahr werden sich die Eltern quälen und bereuen, wie sie sich in den letzten Stunden des Zusammenseins verhalten haben. Mit der Roman-Adaption  ist dem in Erlangen aufgewachsenen Jungregisseur Baran bo Odar ein spannendes Kinodebüt gelungen, schrieb damals die NN-Kulturredaktion. 
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...ist ein hochkarätig besetzter Thriller. Mutter und Vater streiten sich mit ihrer Tochter, die deshalb im Zorn das Haus verlässt. Das Mädchen fällt einem Verbrechen zum Opfer. Die Chance der Versöhnung ist für auf alle Ewigkeit zerstört. Jahr um Jahr werden sich die Eltern quälen und bereuen, wie sie sich in den letzten Stunden des Zusammenseins verhalten haben. Mit der Roman-Adaption  ist dem in Erlangen aufgewachsenen Jungregisseur Baran bo Odar ein spannendes Kinodebüt gelungen, schrieb damals die NN-Kulturredaktion.  © Thomas Wilfling

Katharina Wackernagel auf dem Annafest? Sebastian Schwarz auf dem Walberla? Beide Schauspieler waren im Landkreis...
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Katharina Wackernagel auf dem Annafest? Sebastian Schwarz auf dem Walberla? Beide Schauspieler waren im Landkreis... © Günter Distler

...um 2010 den Film
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...um 2010 den Film "Die letzte Lüge" zu drehen, zum Beispiel in Heroldsbach. Die Geschichte: Lucy und Ole wollen Ostern als romantisches Wochenende auf dem Land verbringen. Ausgerechnet da stehen jeweils unangekündigt ihre heimlichen Geliebten Peter und Ina vor der Tür.  © Günter Distler

Hinter der Kamera stand Matthias Hofmeister aus Forchheim, der das Filmteam in seine Heimat führte.
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Hinter der Kamera stand Matthias Hofmeister aus Forchheim, der das Filmteam in seine Heimat führte. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann

2013 wurde der Film
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2013 wurde der Film "Die Dienstagsfrauen", basierend auf dem gleichnamigen Roman, für die ARD auf Burg Rabenstein gedreht. Die Hauptrollen spielen Ulrike Kriener, Saskia Vester, Nina Hoger, Jule Ronstedt und Mimi Fiedler. In weiteren Rollen sind Minh-Khai Phan-Thi, Reiner Schöne, Dieter Hallervorden (als zauseliger Hobbyfotograf) und Kathrin Ackermann zu sehen.  © Ernst Ullmann

2013 wurde auch ein Franken-Krimi in Forchheim gedreht. Im Zentrum der Geschichte: ein machthungriger Politiker und alte Seilschaften. Mit dabei war auch der damalige Oberbürgemeister Franz Stumpf. Viele weitere Bilder dazu gibt es hier.
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2013 wurde auch ein Franken-Krimi in Forchheim gedreht. Im Zentrum der Geschichte: ein machthungriger Politiker und alte Seilschaften. Mit dabei war auch der damalige Oberbürgemeister Franz Stumpf. Viele weitere Bilder dazu gibt es hier. © Edgar Pfrogner

2015 wurden Filmszenen für das Bestseller-Werk „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling in der Fränkischen in Pottenstein mit seinen Kreuzwegen verfilmt. 2006 war sein Buch „Ich bin dann mal weg“ über seine Pilgerreise ein großer Erfolg. Wochenlange Dreharbeiten fandenan Originalschauplätzen in Spanien statt, wo das Ziel liegt: Santiago de Compostela. Doch in der Kerkeling-Verfilmung wurde auch die Fränkische Schweiz zu den spanischen Pyrenäen. 
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2015 wurden Filmszenen für das Bestseller-Werk „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling in der Fränkischen in Pottenstein mit seinen Kreuzwegen verfilmt. 2006 war sein Buch „Ich bin dann mal weg“ über seine Pilgerreise ein großer Erfolg. Wochenlange Dreharbeiten fandenan Originalschauplätzen in Spanien statt, wo das Ziel liegt: Santiago de Compostela. Doch in der Kerkeling-Verfilmung wurde auch die Fränkische Schweiz zu den spanischen Pyrenäen.  © dpa

Der Filmstudent Matthias Lang drehtein der Ludwigshöhle im romantischen Ailsbachtal die letzten Szenen für seinen Abschlussfilm „König Laurin“, der im Frühjahr 2016 in die Kinos kam. Für den Film wurde ein mächtiges Höhlengewölbe benötigt. „So große Höhlen gibt es in Südtirol nicht“, erklärte Drehbuchautor und Regisseur Matthias Lang am Set. So wurde dann Südtirol in die Fränkische Schweiz geholt: Zuerst wurde in der Ludwigshöhle gedreht. Ein Blue Screen, also eine blaue Plane, verhängte das große Höhlentor. Und in die dann bei der Filmbearbeitung wurden die Südtiroler Berge einkopiert...
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Der Filmstudent Matthias Lang drehtein der Ludwigshöhle im romantischen Ailsbachtal die letzten Szenen für seinen Abschlussfilm „König Laurin“, der im Frühjahr 2016 in die Kinos kam. Für den Film wurde ein mächtiges Höhlengewölbe benötigt. „So große Höhlen gibt es in Südtirol nicht“, erklärte Drehbuchautor und Regisseur Matthias Lang am Set. So wurde dann Südtirol in die Fränkische Schweiz geholt: Zuerst wurde in der Ludwigshöhle gedreht. Ein Blue Screen, also eine blaue Plane, verhängte das große Höhlentor. Und in die dann bei der Filmbearbeitung wurden die Südtiroler Berge einkopiert... © Foto: Klaus Trenz

2017 In Wiesenthau und im Herder-Gymnasium Forchheim wurde 2017 für die Fantasy-Fernsehserie 
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2017 In Wiesenthau und im Herder-Gymnasium Forchheim wurde 2017 für die Fantasy-Fernsehserie "Schloss Makani" gedreht. Die Serie spielt in mehreren Zeitepochen...

Im Mittelalter und auch heute, wo die Nachkommen der mittelalterlichen Kräuterhexen ihr Wissen um die natürliche Heilkunst an ihre Schülerinnen weitergeben. Wir durften hinter die Kulissen blicken: Viele weitere Bilder dazu gibt es hier.
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Im Mittelalter und auch heute, wo die Nachkommen der mittelalterlichen Kräuterhexen ihr Wissen um die natürliche Heilkunst an ihre Schülerinnen weitergeben. Wir durften hinter die Kulissen blicken: Viele weitere Bilder dazu gibt es hier.

Für die ARD wurde 2019 das Märchen
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Für die ARD wurde 2019 das Märchen "Der starke Hans" im Druidenhain in der Fränkischen Schweiz gedreht. Dafür war einige Organisation und ein stattliches Filmset notwendig: Etwa 20 Schauspieler, auch Kinderdarsteller, und ein Team von 50 Leuten, die sich um Regie, Organisation, Maske, Garderobe und Verpflegung kümmern, waren in der Fränkischen am Werk.  © Hubert Bösl

Lucas Reiber (2.v.l.), bekannt als
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Lucas Reiber (2.v.l.), bekannt als "Ploppi" aus der Fack-Ju-Göthe-Filmreihe spielt im Märchen die Hauptrolle des starken Hans. Erstausgestrahlt wurde das Märchen am 2. Weihnachtsfeiertag 2020. Viele weitere Bilder vom Set gibt es hier. © Foto: Hubert Bösl

2020 haben drei Design-Studenten der TH Nürnberg einen Kurzfilm in Forchheim gedreht: Wladimir Bernaz, der gebürtige Forchheimer Simon Haendl und Lasse Van Schoor. In dem humorvollen 16-Minuten-Streifen geht es um psychedelische Pilze, eine Handgranate und jede Menge Geld, das buchstäblich verbrannt wird. 
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2020 haben drei Design-Studenten der TH Nürnberg einen Kurzfilm in Forchheim gedreht: Wladimir Bernaz, der gebürtige Forchheimer Simon Haendl und Lasse Van Schoor. In dem humorvollen 16-Minuten-Streifen geht es um psychedelische Pilze, eine Handgranate und jede Menge Geld, das buchstäblich verbrannt wird.  © Johannes Zenk