Mitten unter uns

Über den Wandel im Kern und Pläne für die Zukunft.

18.5.2021, 07:49 Uhr
Stammt aus Pinzberg und ist über seinen Heimatort voll des Lobes: Thorsten Glauber, der Bayerische Umweltminister

Stammt aus Pinzberg und ist über seinen Heimatort voll des Lobes: Thorsten Glauber, der Bayerische Umweltminister © Maria Däumler/Archiv

"Als Minister bin ich sehr viel unterwegs. Umso wichtiger ist es für mich, dass ich mit Pinzberg einen absoluten Rückzugsort habe. Hier, mitten in der Fränkischen Schweiz, bin ich groß geworden und durfte das Privileg genießen, zwischen Sportplatz und Eichenwald meine Jugend zu verbringen. Pinzberg ist meine Heimat, hier wohnen offene, ehrliche und wertschätzende Menschen. Eingebettet in eine wunderschöne Kulturlandschaft und Natur ist Pinzberg der perfekte Ort, um zu leben." So blumig lobt der Minister seinen Heimatort.

Pinzberg hat aber nicht nur einen Minister, sondern auch die jüngste Bürgermeisterin im Landkreis. Elisabeth Simmerlein ist seit einem Jahr im Amt und stammt als gebürtige Pinzbergerin aus einer der Lokalpolitik sehr verbundenen Familie. Und das sagt Simmerlein zu ihrer Ortschaft: "Pinzberg zeichnet der Zusammenhalt in den Vereinen und das Engagement im Dorfleben aus. Wenn man sich fragt, wie es sein kann, dass es mehr Vereinsmitglieder als Einwohner in Pinzberg gibt, dann ist es der Tatsache geschuldet, dass sich die meisten Bürger und Bürgerinnen gleich in mehreren Vereinen engagieren.

Noch kein Seniorenbeauftragter

Als Highlight wurde im Ortsmittelpunkt im letzten Jahr das Alte Schulhaus aufwendig saniert. Dieses steht im Erdgeschoss nun der örtlichen Bücherei zur Verfügung und soll im Obergeschoss als Ort für die Vereine fungieren. Durch die Dorfsanierung hat sich Pinzberg rausgeputzt und macht einen sehr gepflegten Eindruck." Was plant die Bürgermeisterin für die Zukunft? "Zusätzlich lassen die wohnortnahe Kinderbetreuung und Bildungsmöglichkeiten den Ortsteil Pinzberg zu einem attraktiven Wohnort werden. Für die Zukunft ist es ein wesentliches Thema, den Breitbandausbau voranzutreiben." Zudem habe die Gemeinde leider noch keinen Seniorenbeauftragen. In einer immer älter werdenden Gesellschaft sei das aber wichtig.

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