Viel Glas und schwebende Räume: So sieht das Rathaus Forchheim einmal aus

5.5.2021, 18:43 Uhr
Unser Weg führt zunächst ins Untergeschoss. Bisher war das nicht erschlossen.
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© Ralf Rödel

Die meisten Räume im Magistratsbau (wo im EG bisher die Tourist-Info war und wieder ist) sind unterkellert. In der Trinkstube „Bierothek“ probieren Besuchergruppen (rund 30 Stehplätze) einen oder mehrere Schlucke Forchheimer Bier. Dabei blicken sie auf eine freigelegte Naturstein-Mauer. Die weiteren Mauern im UG sind mit Stahlbeton verstärkt. Im Hintergrund läuft eine leistungsstarke Lüftungsanlage, um die Feuchte aus dem Raum zu ziehen. Die Toilette mit Behinderten-WC ist via Aufzug aus allen Geschossen barrierefrei erreichbar.
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© Philipp Rothenbacher

Erdgeschoss: Zwei Büroräume für die Tourist-Info befinden sich hier. In den Ausschnitt eines Fensters ist eine Ladestation für E-Bikes integriert, die von außen zu bedienen ist. Zusätzlich gibt es Fächer für Broschüren, die von den Mitarbeitern der Tourismus-Zentrale vom Inneren des Gebäudes aus bestückt werden können.
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© privat

Das Foyer, das bisher mit Einbauten der 50/60er Jahre zugebaut war, ist komplett freigelegt. Vitrinen an der Wand zeigen Fundstücke der archäologischen Grabungen.
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© Visualisierung: Fabi Architekten bda

Zwei Rundbogenelemente über zwei Geschosse sind komplett geöffnet, bisher waren sie zugemauert. 
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Zwei Rundbogenelemente über zwei Geschosse sind komplett geöffnet, bisher waren sie zugemauert.  © Visualisierung: Fabi Architekten bda

Die Rathaushalle bleibt das zentrale Element – auch für Veranstaltungen (300 Steh- oder 100 Sitzplätze). Die bestehenden historischen Türen bleiben nach innen erhalten, nach außen sind sie neu (Glas-Holz-Konstruktion), damit die Vorschriften für Fluchtwege erfüllt werden können. Neben dem Haupteingang gibt es eine zweite Fluchtmöglichkeit, parallel zur Fußgängerzone und dem Bächla verlaufend. Eine Rampe in Stahlkonstruktion mit Geländer weist den Weg. Wo bisher das WC war, ist ein freier Raum, der als „Multifunktionsraum“ für Unterschiedliches genutzt werden kann.
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© Berny Meyer

Erstes Obergeschoss: Das Trauzimmer (das auch für kleinere Veranstaltungen mit maximal 50 Besuchern genutzt wird) ist im Magistratsgebäude, dahinterliegend die Bohlenstube. Sie ist das historische Kernstück des Rathauses.
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© Berny Meyer

Die historische Bohlenbalkendecke (Holzbretter liegen quer zu Balken) ist aufbereitet und sichtbar.
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© Roland-Gilbert Huber-Altjohann

Das Foyer im OG schwebt in den Eingangsbereich (im EG) hinein. Eine Komplettverglasung ermöglicht den Blick von dort auf den darunterliegenden Eingangsbereich.
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© privat

Der Weg führt weiter ins zweite Obergeschoss.
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© Ralf Rödel

Zweites Obergeschoss: Der Rathaussaal mit seinem fränkischen Parkett ist der Ort für Stadtratssitzungen, für (klassische) Konzerte, Theateraufführungen oder Seminare.
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© Ralf Rödel

Auch ein Flügel findet darin Platz – neben maximal 280 Besuchern.
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© Ralf Rödel

Der kleine Rathaussaal dient als Vorraum für den großen.
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© Ralf Rödel

Die zweite WC-Anlage für die Besucher des Rathaussaales lässt sich vom Treppenhaus erreichen. Ein weiterer Raum bietet rund 100 Besuchern Platz.
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© Ralf Rödel

Das Beleuchtungskonzept: Sieht schmale, wie Linien anmutende, Lichtbänder vor, die um Spot-Beleuchtungen ergänzt werden.
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© Ralf Rödel

Der Blick von außen: Hinter dem Magistratsbau steht ein vom Gebäude abgekoppelter Turm aus Glas. Darin untergebracht ist ein Treppenhaus und ein gläserner Aufzug.
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© Visualisierung: Fabi Architekten bda

Der Glasanbau kommt entgegen der ursprünglichen Planung jetzt ohne eine Schräge aus. So lasse sich der Anbau problemloser realisieren.
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© Visualisierung: Fabi Architekten bda

Ende 2023 soll das Rathaus fertig und dann das
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© ANDRE DE GEARE