Volksbank-Chef Gregor Scheller feierte 60. Geburtstag

7.6.2017, 16:00 Uhr
Der frühere Oberbürgermeister Franz Stumpf (re.) gratulierte Gregor Scheller, der mit seiner Gattin Gudrun Scheller-Hesch die Glückwünsche in Empfang nahm. Zu den Gästen gehörte auch Stumpfs Nachfolger Uwe Kirschstein.

Der frühere Oberbürgermeister Franz Stumpf (re.) gratulierte Gregor Scheller, der mit seiner Gattin Gudrun Scheller-Hesch die Glückwünsche in Empfang nahm. Zu den Gästen gehörte auch Stumpfs Nachfolger Uwe Kirschstein. © Foto: Draminski

Gregor Scheller ist zwar 1957 in Forchheim geboren. Fast sein ganzes Leben allerdings hat er in der Gemeinde Hallerndorf verbracht, die meiste Zeit davon in Trailsdorf. Seit 1981 arbeitete er, nachdem er bei der Deutschen Bank gelernt und ein berufsbegleitendes Studium absolviert hatte, bei der Raiffeisenbank Hallerndorf. Schon ein Jahr später, mit 25 Jahren, ereilte ihn dort zum ersten Mal der Ruf auf den Chefposten. 1991 fusionierte das Kreditinstitut dann mit der Volksbank in Forchheim. Wiederum zwei Jahre später, wir schreiben das Jahr 1993, steigt Gregor Scheller zum hauptamtlichen Vorstand auf. Unter seiner Ägide schlüpfen bis 2003 fünf weitere Genossenschaftsbanken aus dem Landkreis unter das Dach der Volksbank. Sie bezeichnet sich heute als die "fünftgrößte Genossenschaftsbank in Oberfranken".

Grußworte und Lobreden kamen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Jablonski, vom Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten des Genossenschaftsverbandes Bayern, Jürgen Gros, vom Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes, Manfred Nüssel, von Landrat Hermann Ulm sowie von Schellers beiden Vorstandskollegen Alexander Brehm und Joachim Hausner.

In seiner Dankesrede grinste Scheller daher breit, als er bekannte: "Ich habe gar nicht gewusst, was für ein toller Kerl ich sein soll." Das Geburtstagskind führte seine berufliche Erfolgsgeschichte nur teils auf eigene Leistung zurück. Wesentlichen Anteil daran, dass es bisher so gut lief, habe zum Beispiel sein Elternhaus. Dort habe er drei wichtige Maximen mit auf den Weg bekommen: "Für das was ich tue, bin ich selbst verantwortlich. Meine Entscheidungen habe ich selbst zu treffen. Um meine Ziele auch zu erreichen, habe ich mich anzustrengen."

Drei Trends benannt

Scheller blickte aber auch in die Zukunft und benannte drei Trends, mit denen sich nicht nur die Bankenwelt auseinanderzusetzen habe: die Digitalisierung, eine älter werdende Bevölkerung und eine "buntere" Gesellschaft mit unterschiedlichen Familienmodellen und Herkunftsländern. Scheller: "Wir stehen vor riesengroßen Herausforderungen." Wandel habe es schon immer gegeben, aber: "Das Tempo des Wandels ist rasend schnell geworden."

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