69-Jährige und 32-Jährige wurden Opfer

Vorsicht vor dieser WhatsApp-Masche: Betrüger erbeuten in Forchheim vierstellige Summe

28.7.2022, 16:12 Uhr
Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.

© Zacharie Scheurer/dpa-tmn Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.

Dreiste Betrüger haben sich im Raum Forchheim per Überweisungen Geldbeträge in vierstelliger Höhe erschwindelt. Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.

Über den bekannten Nachrichtendienst WhatsApp nahmen Unbekannte Kontakt zu einer 69-Jährigen auf. Sie gaben sich als Tochter der Rentnerin aus und behaupteten, dass ihr Telefon kaputt sei und sie eine neue Nummer hätte. Im Verlauf des Gesprächs nutzten sie die Gutmütigkeit der Seniorin aus und baten unter einem Vorwand um Geld. Mit der Absicht ihrer Tochter zu helfen, tätigte die 69-Jährige die Überweisung auf das genannte Konto. Erst beim Besuch ihrer richtigen Tochter am folgenden Tag flog die Masche auf.


Nicht nur ältere Menschen sind von dieser Betrugsform betroffen. Am Mittwoch ergaunerten Betrüger von einer 32-Jährigen in gleicher Weise mehr als 1000 Euro. In diesem Fall gaben sich die Unbekannten als Bruder der Frau aus. Die oberfränkische Polizei warnt eindringlich vor diesen Betrügereien.

Die oberfränkische Polizei warnt eindringlich vor diesen Betrügereien und bittet darum, folgende Tipps zu beherzigen:

  • Nehmen Sie persönlich Kontakt zu Ihren Angehörigen auf, wenn Sie von einer unbekannten Nummer kontaktiert werden.
  • Seien Sie bei Geldforderungen über WhatsApp und Co. misstrauisch.
  • Speichern Sie unbekannte Rufnummern nicht ohne weiteres als Kontakt ein.
  • Bei Unsicherheiten und Verdachtsmomenten wenden Sie sich an die Polizei.
  • Wenn Sie bereits eine Überweisung getätigt haben, setzen Sie Ihre Bank in Kenntnis und erstatten Sie Anzeige.
  • Löschen Sie den Chatverlauf nicht.

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