Montag, 17.02.2020

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Wahl: Hermann Ulm und Reiner Büttner greifen nach der Macht über 116.000 Menschen

Die NN diskutieren mit den Landratskandidaten Ulm und Büttner - Fragen der Leser - 17.01.2020 09:00 Uhr

Der ländliche Raum ist die Heimat vieler Menschen im Landkreis. Wie muss dieser in Zukunft gestaltet werden? © Foto: Norbert Haselbauer


Er ist der politische Herr über 116 000 Menschen: der Landrat im Landkreis Forchheim. Der bisherige Amtsinhaber Hermann Ulm (CSU) aus Kunreuth muss sich bei der Kommunalwahl am Sonntag, 15. März, einem Gegenkandidaten stellen.

Reiner Büttner von der SPD ist sein Herausforderer. Im Forchheimer Stadtrat ist Büttner Vorsitzender der vierköpfigen SPD-Fraktion und seit 2014 entscheidet der 48-Jährige als Kreisrat über die Belange im Landkreis mit.

Wer das Amt künftig führt, ist mit der Macht ausgestattet, gleich über mehrere Aufgabenfelder zu wachen, die Auswirkungen auf jeden einzelnen Landkreisbürger in den 29 dazugehörenden Landkreisgemeinden haben.

Diskussionsabend am Montag

Die übergeordnete Frage, die wir am Montag, 20. Januar, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) bei einer Diskussionsveranstaltung der Nordbayerischen Nachrichten Forchheim im Hasenberg-Zentrum Ebermannstadt (Feuersteinstraße 11) stellen ist: Wer hat die besseren Konzepte für die Zukunft des Landkreises?

Die Kandidaten Ulm und Büttner stellen sich jedoch nicht nur den Fragen des Moderators, NN-Redakteur Patrick Schroll. Auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben die Gelegenheit, beiden Kandidaten die Fragen zu stellen, die Ihnen auf den Nägeln brennen. Wohin soll, wohin muss sich der Landkreis entwickeln? Braucht es mehr Geld für den ÖPNV und die Instandsetzung der Straßen? Was wollen die Kandidaten gegen die Abwanderung von Menschen aus den ländlichen Teilen des Landkreises tun? Wie reagieren die Politiker auf den Landarztmangel? Wie kommen die Arbeitsplätze auf das Land?

Wie wird der Müll entsorgt?

Dies sind nur wenige von vielen Aufgaben, für die der Landkreis stellvertretend für die 29 zugehörigen Landkreisgemeinden zuständig ist. Der Kreis kümmert sich um das, um das sich eine einzelne Gemeinde nicht alleine kümmern kann. So trägt er die Verantwortung für rund 250 Straßenkilometer Kreisstraßen und entscheidet auch, wie oft ein Bus von A nach B fährt. In seiner Trägerverantwortung stehen die auch weiterführenden. Auch die Belange rund um den Natur- und Umweltschutz gehören zum Aufgabengebiet des Kreises.

Ebenso darüber, wie wir unseren Müll entsorgen, entscheidet der Landkreis. In den Büros des Landratsamtes laufen die Stränge für die verschiedensten Themenbereiche zusammen. Die Mitarbeiter, denen der Landrat als Chef vorsteht, arbeiten nach seinen Anweisungen. Über allem stehen freilich auch die 60 Kreisräte, die politischen Vertreter aus unterschiedlichsten Parteien und Wählergruppen. Sie entscheiden mit über die Pläne und Vorschläge des Amtes. Das passiert in Sitzungen des Kreistages und seinen Ausschüssen.

Die Diskussionsveranstaltung ist inzwischen ausverkauft. Es gibt leider keine Restkarten mehr.

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