Mittwoch, 13.11.2019

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Walkersbrunn: Junge Feuerwehrler meistern 17-Stunden-Übung

Einsatz um Einsatz: Außergewöhnlicher Test für den FFW-Nachwuchs - 10.09.2019 12:00 Uhr

Acht Jugendliche der großen Jugendgruppe der FFW taten ihren Übungs-Dienst. © Rolf Riedel


Am Freitagabend um 19 Uhr hieß es „Einrücken“ für die acht Jugendlichen der großen Jugendgruppe; gemeinsam mit zwei Jugendlichen der FFW Gräfenberg stellten sie sich einer 17-Stunden Schicht mit vielen abwechslungsreichen Aufgaben.

Wie bereits vor zwei Jahren wurde eine Art von „Berufsfeuerwehrtag“ abgehalten, das bedeutete Ausrücken innerhalb kürzester Zeit nach dem Alarm, Aufgaben abarbeiten, wieder einrücken, jedoch in Bereitschaft bleiben – falls noch einmal ein Einsatz erforderlich werden sollte.

So wurde das auch in Walkersbrunn gehandhabt. Im Schulungsraum des Feuerwehrhauses waren sie noch dabei ihr Nachtlager aufzuschlagen, als es um 19.45 Uhr schon mit der ersten Übung losging. Gemeinsam mit der Unterstützung der Aktiven von den Wehren Walkersbrunn und Thuisbrunn wurde zum „Verkehrsunfall mit beginnendem Flächenbrand“ gerufen.
Nach dem Einsatz gab es endlich Abendesssen, als Aufgabe für den danach stand der Bau eines Dummys auf dem Plan.

Doch es blieb nicht allzu viel Zeit, denn schon kam die nächste Alarmierung mit dem Stich-wort „Unklare Rauchentwicklung“. Das stellte sich als ein Verkehrsunfall in Thuisbrunn heraus. Nach der Rückkehr mussten die jungen Floriansjünger nach Mitternacht nochmals zu einem Alarm einer Brandmeldezentrale ans Sportheim des FC Thuisbrunn nach Hohenschwärz ausrücken – ehe sie nach der Rückkehr doch noch ein bisschen Nachtruhe fanden.

Aber schon in den frühen Morgenstunden ging es weiter – mit der Alarmmeldung „Vermisster Teenager am Parkplatz in Guttenburg“. Nach erfolgreicher Suche durfte wieder eingerückt werden, jedoch bevor es zum Frühstück kam, mussten die Jugendlichen wieder los, diesmal „Verletzte Person unter Baumstamm“ in Richtung Rangen.

Nachdem der gneu gebaute Dummy betreut, der Baum gesichert und der Helikopterlandeplatz ausgeschildert war, konnte es endlich zurück zum ersehnten Frühstück gehen. Danach stand noch eine Übung an, zu der es die Wehr nach Gräfenberg verschlug – wo mit hydraulischemSchere und Spreizer an einem PKW geübt wurde.

Nach einer Einsatzdauer von 19 Uhr am Abend bis um 12 Uhr am nächsten Tag hatten die jugngen Helfer insgesamt sechs Einsätze abgeleistet – von denen sie einige bis zu den Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert hatten. Am Ende lautete das Fazit: Test bestanden.

Rolf Riedel

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