Polizei

Wanderin entdeckt Löcher im Boden - und macht gefährlichen Fund

8.6.2021, 09:42 Uhr
Der Aronstab zählt inzwischen zu den seltenen Pflanzenarten.

Der Aronstab zählt inzwischen zu den seltenen Pflanzenarten. © Foto: Siegfried Fuchs

An Fronleichnam ist eine 76-Jährige zwischen Doos und Schottersmühle im Kreis Forchheim zum Wandern unterwegs gewesen. Dabei fiel ihr Seltsames auf, wie die Polizei nun mitteilt. Entlang des gesamten Wanderwegs stellte sie Löcher im Boden fest und war äußerst verwundert. Wie die Polizei Ebermannstadt berichtet, fand die Frau auf einem etwa vier Quadratmeter großen Areal Blätter und Blüten am Boden und konnte feststellen, dass es sich bei den ausgegrabenen Pflanzen um den sogenannten "Aronstab" handelt. Dabei handelt es sich um eine Giftpflanze, bei der es bei Berührungen zu Rötungen und Blasenbildung kommen kann.

"Aufgrund der hohen Anzahl der ausgegrabenen Knollen, handelt es sich nicht mehr um einen kleinen Handstrauß für den privaten Gebrauch", teilt die Polizei mit. Es ergeht eine Anzeige nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Zeugen, die zur Ermittlung des Blumensammlers beitragen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Ebermannstadt unter der Telefonnummer 09194/7388-0 zu melden.


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