Nachgehakt

Warum die Inzidenz im Landkreis Forchheim wohl am Montag stark ansteigen wird

Patrick Schroll
Patrick Schroll

stv. Redaktionsleiter Nordbayerische Nachrichten Forchheim

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3.12.2021, 11:33 Uhr
Getestet wird auch in den Schulen, wie der Anna-Grundschule in Forchheim (im Bild). 

Getestet wird auch in den Schulen, wie der Anna-Grundschule in Forchheim (im Bild).  © Jana Schneeberg, NN

In der täglichen Meldung der Infiziertenzahl hatte das Landratsamt am Mittwoch und Donnerstag darauf aufmerksam gemacht, dass nicht alle Neuinfizierten erfasst werden konnten. "Aufgrund einer Systemumstellung", wie es hieß. Nicht nur das Gesundheitsamt am Forchheimer Streckerplatz ist davon betroffen. Umgestellt werde das System schrittweise in allen bayerischen Gesundheitsämtern, so Pressesprecherin Kathrin Schürr auf NN-Nachfrage. Im Laufe des Freitags soll die Umstellung abgeschlossen sein.

Starker Anstieg am Montag?

Weil die Zahl der Personen, die sich neu mit dem Virus infiziert haben, nicht vollständig erfasst werden konnte in den letzten Tagen, ist folglich auch die Inzidenz im Landkreis Forchheim zurückgegangen. "Verlässliche Zahlen wird es voraussichtlich wieder ab Montag geben. Das könnte die Inzidenz dann steigen lassen", so Schürr. Wie stark, das hängt freilich vom allgemeinen Infektionsgeschehen ab. Das hat sich bereits vor der Systemumstellung im Landkreis leicht abgeschwächt.

Mit der Systemumstellung sollen die Corona-Daten zwischen den Ämtern automatisiert ausgetauscht werden. "Teilweise dauert es Tage, bis positive Tests in der landesweiten Statistik auftauchen, weil sie bisher händisch in eine Excel-Tabelle eingegeben werden mussten", erklärt Schürr. Die lokalen Zahlen melden die Gesundheitsämter dem bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Dieses steht wiederum im engen Austausch mit dem Robert-Koch-Institut.

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