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Montag, 16.09.2019

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Franken atmet auf: Hochwasserlage entspannt sich langsam

Trotz Katastrophenhilfe in Südbayern: Einsatzbereitschaft in Franken gesichert - 15.01.2019 17:00 Uhr

Rund 400 Helfer von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst aus Mittelfranken arbeiten derzeit in Südbayern an der Bewältigung der dortigen Schneemengen. © ToMa


Die Pegelstände der Flüsse und Bäche entspannen sich langsam. Für den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gibt der Hochwasserwarndienst Bayern aktuell Entwarnung. Die höchste Meldestufe in Bayern hat im Moment der Landkreis Donau-Ries: Hier muss mit der Überschwemmung bebauter Gebiete gerechnet werden.

Die Einsatzkräfte kommen erst am Freitag zurück

Die Pegel der Pegnitz und Rednitz haben oder werden im Laufe des Dienstags die Meldestufen unterschreiten, wie die Regierung von Mittelfranken mit Verweis auf Daten der Wasserwirtschaftsämter mitteilte. Nur an den Pegeln Thann/Altmühl und Gerolfingen/Wörnitz im Landkreis Ansbach wird noch die Meldestufe 2 überschritten, allerdings bei fallender Tendenz.

Die Tatsache, dass derzeit zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und THW in Südbayern mit der dortigen Schneelage kämpfen, wirkt sich nach Angaben der Regierung von Mittelfranken nicht auf die Einsatzfähigkeit der Rettungsorganisationen in Franken aus: "Bei der Leistung von überörtlicher Katastrophenhilfe ist stets die Gebietssicherung gewährleistet", erklärte ein Regierungssprecher. Dies werde bereits in der Vorplanung von Hilfeleistungskontingenten durch die Katastrophenschutzbehörden berücksichtigt.

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Hochwasser in Franken sorgt für zahlreiche Überschwemmungen

Nach den ergiebigen Regenfällen am Sonntag und den andauernden Niederschlägen in den ersten Januarwochen sind die Pegel in der Region deutlich angestiegen. Für viele Gebiete gelten Hochwasserwarnungen. Rund um Gunzenhausen ist die Altmühl bereits an mehreren Stellen über die Ufer getreten. In Ansbach hat die Rezat Gehwege und Straßen unter Wasser gesetzt. Und auch in Fürth gibt es erste Überschwemmungen.


Aus Nürnberg und Erlangen sind rund 120 Einsatzkräfte seit Sonntag im Landkreis Miesbach eingesetzt. Der Einsatz dauert voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch. Aus der Stadt und dem Landkreis Fürth sowie von der Werkfeuerwehr INA Schaeffler wurden rund 160 Einsatzkräfte in die Region Berchtesgadener Land entsendet. Dieser Einsatz könnte sich womöglich noch bis Freitag hinziehen. Aus dem Landkreis Nürnberger Land fuhren rund 120 Helfer ebenfalls in die Region Berchtesgadener Land. Der Einsatz sollte eigentlich am Mittwoch wieder beendet sein, wurde nun aber bis Freitag verlängert.

 

Martin Regner E-Mail

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