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Fridays for future: Schüler sollen Demos nach Ostern stoppen

Philologen fordern ganzheitlichen Einsatz für Klimaschutz - 18.04.2019 05:54 Uhr

Auch in Fürth demonstrierten im Zuge der "Fridays for future"-Bewegung zahlreiche Jugendliche. © Hans-Joachim Winckler


Nach den Osterferien sollen die jugendlichen Aktivisten die Demonstrationen während der Schulzeit einstellen, fordert Michael Schwägerl, Vorsitzender der Philologen: "Macht nicht nur den Freitag zum Tag der Zukunft, sondern jeden Tag. Engagiert Euch für den Klimaschutz mit und in der Schulgemeinschaft, in der Familie, im Freundeskreis und in den demokratischen Strukturen", sagt Schwägerl.

Smalltalk mit dem Papst: Greta Thunberg trifft auf Franziskus

Um dauerhaft wirksame Veränderungen herbeizuführen, genüge es nicht, nur freitags zu protestieren. Jetzt gelte es, die vorgelegten Forderungen zu verfolgen und politisch aktiv zu werden, so Schwägerl.

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Greta Thunberg ist momentan das Aushängeschild, wenn man über den Kampf gegen die Klimakrise spricht. Die junge Schwedin hat sich binnen kürzester Zeit zum Gesicht einer neuen Jugendbewegung gemausert, die Druck auf Politik und Wirtschaft macht, damit endlich zu Gunsten des Klimas gewandelt wird. Doch es gibt einige Dinge, die man vielleicht gar nicht über die Aktivistin wusste...


Markus Erlinger, der frisch gekürte Vorsitzende des mittelfränkischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, spricht sich hingegen dafür aus, dass Schülerinnen und Schüler weiter freitags demonstrieren. "Die wenigen verpassten Unterrichtsstunden können auch inhaltlich nachgearbeitet werden", sagt er. Insbesondere im Kontext des Unterrichtsausfalls, der an den unterschiedlichen Schularten wöchentlich aus den verschiedensten Gründen anfällt, erscheine das stundenweise Fehlen der Schüler am Freitagvormittag in einem anderen Licht.

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Gespräch im Vatikan: Greta Thunberg trifft Papst bei Audienz

Hätte man der jungen Klima-Aktivistin Greta Thunberg noch vor einigen Jahren gesagt, dass sie mal ein Gespräch mit dem Papst führen würde, hätte sie es sicher nicht geglaubt. Doch im April traf die junge Schwedin in Rom bei der wöchentlichen Generalaudienz tatsächlich auf das Oberhaupt der katholischen Kirche. Bei dem Gespräch zwischen Greta und dem Papst stand der Vater von Thunberg an ihrer Seite.


zim

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