Montag, 06.04.2020

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Frieder Kleefeld: Bürgermeisterkandidat für Wilhermsdorf

Frieder Kleefeld © privat


Name:

Frieder Kleefeld


Alter:

53


Beruf:

Gymnasiallehrer und Wissenschaftler


Wohnort:

Wilhermsdorf


Partei:

Die Grünen


Liste:

Die Grünen


E-Mail:

frieder.kleefeld@web.de

Website

https://friederkleefeld.fuer-die-gruenen.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Einerseits werde ich mich für mehr Transparenz bei kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen im Ort einsetzen. Ausreichend informierte Bürger*innen sind der Schlüssel für ein größtmögliches Miteinander im Ort. Zweitens werde ich mich in enger Zusammenarbeit mit den Bürger*innen neben Umweltschutz, Energiemanagement in kommunalen Liegenschaften und einer nachhaltigen Verschönerung/Begrünung des Ortsbildes und der Ortseingänge dafür stark machen, dass der wachsende Gebäudeleerstand und Schwund an Geschäften und Gasthäusern im Innenort gestoppt wird. Zum Dritten werde ich dafür kämpfen, dass der Markt Wilhermsdorf zu einem Beispiel für gute, ausreichende, nachhaltige und barrierefreie Mobilität wird.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

neben dem wachsenden Leerstand im Kernort, der noch immer unzureichenden Abdeckung des gesamten Ortsgebietes mit Glasfaser und schnellem Mobilfunk und den meines Erachtens noch deutlich ausbaufähigen Angeboten für Kinder und Jugendliche der vom bisherigen Marktgemeinderat vermittelte falsche Eindruck, dass jedes Problem nur eine Lösung hat und dabei Haushaltsstabilität wohl keine Rolle spielt. Gerade so finanziell ambitionierte Projekte wie die anstehende Renovierung der Grund- und Mittelschule bei wachsenden Schüler*innenzahlen und der Neubau eines Schwimmbades erfordern das argumentative Ringen um die besten, realistischen und - möglichst ohne weitere Schulden - finanzierbaren Ideen und Lösungen im gegenseitigen Respekt und mit gleichzeitigem Blick auf andere finanzielle Herausforderungen, die Wilhermsdorf ebenfalls zu meistern hat.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (z. B. Schwimmbäder, Gemeindebüchereien, ...) müssen vom bayerischen Staat finanziell so unterstützt werden, dass die Gemeindehaushalte durch diese Einrichtungen nicht in Schieflage geraten. Alle Bahnhöfe und Bahnsteige der beiden Bahnlinien vom Fürther Hauptbahnhof in den Fürther Landkreis müssen barrierefrei umgebaut werden. Die regionale Landwirtschaft darf - angesichts sich ändernder Rahmenbedingungen, neuer Herausforderungen, internationaler Konkurrenz und mangels Nachwuchs - nicht sterben. Der Umbau zu einer regionalen, fairen, solidarischen, biologischen, extensiven und zukunftsfähigen Landwirtschaft muss mit Unterstützung der gesamten Gesellschaft und Politik gelingen.

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