Abriss bahnt sich an

19.2.2013, 13:00 Uhr
Zettel an den Absperrgittern weisen darauf hin, dass Parken auf dem für Kino und P&P reservierten Bahngelände wegen des nahenden Abbruchs der Lagerhallen (im Hintergrund) nicht mehr möglich ist.

© Thomas Scherer Zettel an den Absperrgittern weisen darauf hin, dass Parken auf dem für Kino und P&P reservierten Bahngelände wegen des nahenden Abbruchs der Lagerhallen (im Hintergrund) nicht mehr möglich ist.

Für entsprechende Erwartungen hatte eine Aussage von Fürths Oberbürgermeister in den FN gesorgt. Am Dienstag oder Mittwoch vergangener Woche, so kündigte es Thomas Jung an, sollten nach seinem Wissen die Abbrucharbeiten auf dem früheren Güterbahnhof-Areal beginnen, die Platz für den Kinoneubau schaffen sollen. Doch bis zum Wochenende hatte sich noch immer nichts getan.

Auf Nachfrage der Fürther Nachrichten gab Alfred Ach jedoch Entwarnung. Nach Verzögerungen starte man ab jetzt durch — allerdings werde man so schnell keine Bagger sehen. Zunächst müssten die Gebäude entkernt, also abbruchreif gemacht werden. Rund zehn Tage wird das nach seinen Worten dauern.

Für weiteren Aufschub bleibe keine Zeit, denn schon in vier Wochen will Ach das Gelände „baureif“ haben. Nach wie vor hat er das ehrgeizige Ziel, an Weihnachten 2013 die ersten Filme in seinem neuen Kino mit sechs Sälen und inzwischen fast 1100 Plätzen zu zeigen. Zudem gebe es die Option, das Lichtspielhaus später um zwei kleinere Säle oder einen großen Multifunktionssaal für Veranstaltungen zu erweitern.

Den Antrag auf Baugenehmigung will er am Donnerstag oder Freitag dieser Woche bei der Stadt Fürth einreichen. Der markante Glaskegel im Eingangsbereich soll jetzt „noch monumentaler“ ausfallen, schwärmt Ach. Im ersten Stock sei Raum für ein Restaurant vorgesehen — samt einer Terrasse mit „tollem Blick“ über den Süden der Stadt.

Nach den Worten des städtischen Baureferenten Joachim Krauße ist mit dem Bauherrn alles abgeklärt. Die Bearbeitung der Baugenehmigung werde daher, sobald sie einmal vorliegt, nicht mehr viel Zeit in Anspruch nehmen. „Das ist dann Routine“, so Krauße.

 

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