Montag, 06.04.2020

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Alexander Dörr: Bürgermeisterkandidat für Puschendorf

Alexander Dörr © privat


Name:

Alexander Dörr


Alter:

49


Beruf:

Sparkassenbetriebswirt


Wohnort:

Puschendorf


Partei:

Freie Wähler


Liste:

Freie Wähler


E-Mail:

doerr@fw-puschendorf.de

Website

https://fw-puschendorf.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Zuerst ist aus dem Gesichtspunkt des Datenschutzes die Anschaffung eines Ratssystems wichtig, damit die Kommunikation zwischen Bürgermeister und den Gemeinderäten möglichst sicher ist. Ganz wichtig ist es, den Ausbau des Glasfasernetzes voranzutreiben, damit die Gemeinde weiterhin ein attraktives Dorf für Gewerbetreibende bleibt und wird und vor allen nicht von der Zukunft abgehängt wird. Internetfernsehen und weiterhin schnelle Verbindungen müssen vorgehalten werden, sonst ist der Ort gerade für die jüngere Generation in Zukunft nicht mehr akzeptabel und Interessant. Selbst der Kauf und Verkauf von Immobilien kann ich den nächsten Jahren von solchen Faktoren abhängig sein. Verwaltung und Bauhof müssen selbständiger arbeiten und mehr Verantwortung übertragen bekommen. Als Gemeinderat bin ich in die aktuellen Vorhaben und auch in den zukünftigen involviert; es werden uns viele Pflichtaufgaben Kraft und Energie kosten, vor allem Geld. Hier ist es oberstes Gebot sorgsam mit den vorhandenen Mitteln umzugehen und vor allem alle möglichen Fördertöpfe anzuzapfen.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

Aufgrund der geringen Gewerbesteuern ist im Verhältnis zu anderen Gemeinden der finanzielle Spielraum geringer, daher ist es umso wichtiger Investitionen noch genauer zu planen und vorzunehmen als es andere Gemeinden oder Städte tun können. Puschendorf hat eine sehr kleine Ortsfläche, somit ist ein Wachstum, egal in welche Richtung (Wohnungsbau oder Gewerbe) sehr schwer, innerörtliche Verdichtung schwierig, da auch hier wenige freie Flächen vorhanden sind. Eine mögliche größere Fläche im Osten wurde durch ein Windrat einer Nachbargemeinde untauglich gemacht, da die sogenannte 10-H-Regelung nicht gegriffen hat, weil die Genehmigung noch aus der Zeit vor dieser Regelung stammte. Grundsätzlich befürworte ich diese Herstellung für Energie, aber dann bitte auch da, wo es passt. Gerne würde ich sehen, dass das Landratsamt sich mehr als Unterstützer für die Gemeinden sieht und weniger als Aufstichtsbehörde. Kleine Gemeinden haben immer mal Fragen, oder einfach auch Personalprobleme, die es zu lösen gibt. Und da würde ich es schon Befürworten wenn es sogenannte Springer geben kann die z.B. bei längerer Krankheit auch mal aushelfen können und kleinere Anfragen auch mal auf dem sog. kleinen Dienstweg gelöst werden können. Insbesondere sollten die Landratsämter auch die Regulierungswut nicht einfach an die Kommunen weitergeben, sondern vielleicht auch mal dagegen protestieren, wenn es Sinn macht. Wir als kleine Gemeinde müssen einfach alles hinnehmen, egal was es dann kostet.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Mehr Geld für die Rentner, es kann nicht sein, dass die Leute, die unseren Wohlstand geschaffen haben jetzt um die Wette rennen um Flaschen zu sammeln, oder bis zum Umfallen einen 450 EUR Job machen müssen, damit sie überleben. Mehr Geld in sinnvolle Ausbildung unserer Kinder stecken. Berufsbilder ändern sich schneller als die Lehrpläne. Hier muss vieles angepasst werden, dass nicht unsere Kinder irgendwann der Entwicklung hinterherlaufen müssen. Hier ist Deutschland bislang einfach zu träge. Und natürlich sollte man zur Rettung unserer Erde und Umwelt auf die Straße gehen. Leider hat hier wohl unsere Industrie noch mehr zu sagen als die Politiker in Berlin und den Bundesländern. Ich selbst kann es noch nicht verstehen, wie ich mit Geld die Umwelt rette. Ich kann die Umwelt retten in dem ich weniger Verbrauche, sinnvoller Einkaufe, auf die Ökobilanz der Produkte achte. Hier sehe ich noch sehr großes Potential um nachzubessern und vor allem auch schnell was verändern kann wenn denn die "große" Politik schnell sinnvolle Entscheidungen treffen würde.

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