Altstadtbewohner sind mit den Nerven am Ende

21.3.2011, 06:00 Uhr
Für die einen Grund zur Freude, für die anderen eine Belastung: Lautstarke Musik, wie hier beim Fürth-Festival auf dem Grünen Markt, geht Anwohnern des Altstadtviertels zunehmend auf die Nerven.

© Hans-Joachim Winckler Für die einen Grund zur Freude, für die anderen eine Belastung: Lautstarke Musik, wie hier beim Fürth-Festival auf dem Grünen Markt, geht Anwohnern des Altstadtviertels zunehmend auf die Nerven.

Das vorrangige Ziel der Initiatoren Marcel Schwalme und Matthias Bauer lautet: mehr Nachtruhe. In den vergangen Jahren habe sich in der Altstadt, speziell in der Gustavstraße, viel verändert, sagt Schwalme. Etliche Gebäude seien saniert worden, viele neue Bewohner, aber auch Einzelhändler haben hier ein neues Zuhause gefunden. Daher sei es nicht mehr zeitgemäß, dass die Interessen der Wirte über allem anderen stehen.

Inzwischen gebe es mehr Kneipen als früher, zu den beiden Grafflmärkten seien die Großveransatltungen  Fürth Festival, Weinfest und Stadtfest gekommen – jeweils mit Live-Musik. Nach den Worten von Schwalme und Bauer hat die Stadt bislang sämtliche Wünsche der Gastronomen bedenkenlos erfüllt.

Von der „Gegenseite“ kommen positive Signale. Bernd Hausner, Wirt der „Bar“ in der Gustavstraße, meint: „Wir tun unser Möglichstes, um wieder Frieden in die Straße reinzubringen.“

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