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AOK bezieht Ausweichquartier

Altbau Königswarterstraße 28 wird runderneuert — Umzug auf die Hardhöhe - 04.09.2013 09:00 Uhr

In die Jahre gekommen ist die Geschäftsstelle der AOK in der Königswarterstraße gegenüber dem verwaisten Marktkaufgebäude. Für sechs Millionen Euro soll es nun auf Vordermann gebracht werden.

02.09.2013 © Thomas Scherer


Grund für den Umzug auf Zeit ist die Sanierung des Stammhauses an der Ecke von Königswarter- und Gabelsbergerstraße. Das 58 Jahre alte Gebäude ist nach Angaben von AOK-Regionalleiter Manfred Beuke in allen Teilen verbraucht und bedarf einer Runderneuerung.

Die Nutzungszeiten der technischen Systeme seien abgelaufen und energetische Anforderungen würden nicht mehr erfüllt. Die Generalsanierung umfasst neben der Haustechnik und den Brandschutz auch die Fassade, Fenster und das Dach. Dabei wird das Gebäude sein äußeres Erscheinungsbild nicht grundsätzlich verändern, erläutert AOK-Sprecher Norbert Denzler. Denn mit Rücksicht auf das fast schon historische Gepräge sollen die Fenster nach altem Vorbild erneuert werden und die Fassade wird eine aufwendige Innendämmung erhalten. Effiziente, moderne technische Anlagen ersetzen die alten Energieschleudern. Dadurch will die Kasse ihre Betriebskosten deutlich senken.

Die Vorbereitungen auf den Umzug laufen auf Hochtouren. Der Antrag auf Baugenehmigung für den Umbau des Stammhauses wurde bereits gestellt. Im Kleeblatt-Center wird die AOK das Erdgeschoss und die erste Etage beziehen. In den Räumen darüber sind die beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft untergebracht. Bei der Quartiersuche war das städtische Amt für Wirtschaft behilflich. Die alte Zentrale soll noch heuer in den Rohbaustatus zurückversetzt werden. Nächstes Jahr ist der Ausbaubeginn geplant. Als Zeitpunkt der Fertigstellung wird der September 2015 angepeilt.

Für den Ausweichstandort sprechen laut Beuke die nahe U-Bahn-Station Klinikum und die Bushaltestelle (Linie 171) vor der Tür. Die Generalsanierung lässt sich die AOK einiges kosten. Sechs Millionen Euro sind für den Umbau veranschlagt. Geld, das wiederum den an der Renovierung beteiligten Unternehmen zugute kommt.

Vorausgegangen war die Entscheidung des Vorstands und Verwaltungsrats der AOK Bayern, den Fürther Stützpunkt nicht in einen Neubau an den Stadtrand zu verlegen, sondern im Zentrum zu belassen. Einschränkungen beim Service soll es im Ausweichquartier nicht geben. Auch die Telefonnummern und Öffnungszeiten bleiben unverändert.

VOLKER DITTMAR

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