Neue Regelung

Auch in Fürth: 3G-Kontrollen in Bus und Bahn

25.11.2021, 06:00 Uhr
Fahrgäste sollen den 3G-Nachweis und den Personalausweis bereithalten. Bei Schülern reicht der Schüler-Ausweis.

Fahrgäste sollen den 3G-Nachweis und den Personalausweis bereithalten. Bei Schülern reicht der Schüler-Ausweis. © Hans-Joachim Winckler, NN

Fahrgäste müssen gegen Corona geimpft, von Covid-19 genesen oder negativ getestet sein und dies per Impfpass, Testnachweis oder App belegen können. Befreit sind Kinder unter sechs Jahren. Bei Schülerinnen und Schülern reicht der Schüler-Ausweis, da sie im Klassenzimmer regelmäßig getestet werden.

Wie das städtische Verkehrsunternehmen Infra mitteilt, erfolgen die Kontrollen durch eigenes Personal oder durch einen beauftragten Dienstleister, die Polizei oder das Ordnungsamt. "Mit der gesetzlichen Vorgabe zur Nachweispflicht im ÖPNV können jederzeit Impf- oder Genesenennachweis oder das Ergebnis eines Tests ergänzt um den Personalausweis zur Einsicht verlangt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Man bitte die Fahrgäste, die Dokumente bereitzuhalten. Dabei gilt: Schnelltestbescheinigungen sind maximal 24 Stunden gültig, PCR-Test-Ergebnisse 48 Stunden. Wer danach mit dem Bus fährt, benötigt eine neue Bescheinigung.

Wer ohne den Nachweis unterwegs ist, muss den Bus an der nächsten Haltestelle verlassen. Weitere Konsequenzen seien aktuell noch offen. Die Infra weist darauf hin, dass weiterhin FFP2-Masken oder gleichwertig genormte Masken getragen werden müssen. Eine Befreiung von der Maskenpflicht entbinde ungeimpfte Personen nicht von der Testpflicht. Um "ein größtmögliches Maß an Sicherheit" zu gewährleisten, hält die Infra außerdem in den Bussen an ihren Schutzmaßnahmen fest – von antiviralen Filtern über die Imprägnierung aller Kontaktflächen mit einem speziellen Reinigungsspray. Das Unternehmen betont: Studien hätten gezeigt, dass im ÖPNV die Ansteckungsgefahr sehr gering ist.

Angesichts der Schließung von Diskotheken und der Sperrstunde ab 22 Uhr wird ab diesem Freitag bis auf Weiteres der Betrieb der NightLiner eingestellt. Auch auf den beliebten "Tütenbus", der an den vier Adventssamstagen zur Aufbewahrung der Einkäufe in der Innenstadt bereitstehen sollte, wird verzichtet.