Amerikanischer Blindgänger

Bilder: Fliegerbombe auf Baustelle in Fürth gefunden - Über 100 Kilo Sprengstoff

3.11.2021, 17:29 Uhr
Rund 1600 Menschen mussten ab Mittwochmittag, 3. November, in Fürth ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen, weil in der Nähe die Fliegerbombe entschärft werden musste. 
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Rund 1600 Menschen mussten ab Mittwochmittag, 3. November, in Fürth ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen, weil in der Nähe die Fliegerbombe entschärft werden musste.  © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Bei der Fliegerbombe handelte es sich um einen rund 225 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Bei der Fliegerbombe handelte es sich um einen rund 225 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Der Frontbau mit über 100 Kilogramm Sprengstoff befand sich noch an der Bombe. Eine akute Gefahr ging von dem Sprengkörper nicht aus.
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Der Frontbau mit über 100 Kilogramm Sprengstoff befand sich noch an der Bombe. Eine akute Gefahr ging von dem Sprengkörper nicht aus. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Gefunden wurde die Fliegerbombe bei Bauarbeiten im Fürther Westen an der Siemensstraße im Stadtteil Hardhöhe.
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Gefunden wurde die Fliegerbombe bei Bauarbeiten im Fürther Westen an der Siemensstraße im Stadtteil Hardhöhe. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Gebäude im Umkreis von 300 Metern um den Fundort im Stadtteil Hardhöhe wurden vor der Entschärfung geräumt.
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Gebäude im Umkreis von 300 Metern um den Fundort im Stadtteil Hardhöhe wurden vor der Entschärfung geräumt. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Die Evakuierung der betroffenen Personen war bereits um 14 Uhr abgeschlossen.
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Die Evakuierung der betroffenen Personen war bereits um 14 Uhr abgeschlossen. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Zudem waren nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats etwa 32 Firmen betroffen, die Einsatzleitung ging von 300 bis 400 Beschäftigten aus. Innerhalb der 300 Meter liegen unter anderem eine Kindertagesstätte, mehrere Supermärkte, ein Fitnessstudio und Teile von Uvex.
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Zudem waren nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats etwa 32 Firmen betroffen, die Einsatzleitung ging von 300 bis 400 Beschäftigten aus. Innerhalb der 300 Meter liegen unter anderem eine Kindertagesstätte, mehrere Supermärkte, ein Fitnessstudio und Teile von Uvex. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Das Klinikum Fürth und die Bahnstrecke nach Würzburg waren nicht betroffen, da außerhalb der Sperrzone.
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Das Klinikum Fürth und die Bahnstrecke nach Würzburg waren nicht betroffen, da außerhalb der Sperrzone. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Folgende Straßen waren von der Evakuierung betroffen: Aussiger Straße Hausnummer 6 bis 10, Breslauer Straße 8 und 10, Komotauer Straße 1 bis 24, Leibnizstraße 4c bis 57, Reichenberger Straße 1 bis 15, Siemensstraße 1 bis 32, Würzburger Straße 165 bis 185.
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Folgende Straßen waren von der Evakuierung betroffen: Aussiger Straße Hausnummer 6 bis 10, Breslauer Straße 8 und 10, Komotauer Straße 1 bis 24, Leibnizstraße 4c bis 57, Reichenberger Straße 1 bis 15, Siemensstraße 1 bis 32, Würzburger Straße 165 bis 185. © Stadt Fürth

Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen konnten, hatte das Fürther BRK in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet.
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Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen konnten, hatte das Fürther BRK in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet.
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Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Auf der Hardhöhe ist bei Bauarbeiten mit dem Fund von Blindgängern zu rechnen, sie zählt zu den sogenannten Verdachtsflächen.
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Auf der Hardhöhe ist bei Bauarbeiten mit dem Fund von Blindgängern zu rechnen, sie zählt zu den sogenannten Verdachtsflächen. © Feuerwehr Fürth, NN

In dem Stadtteil befand sich im Zweiten Weltkrieg die Firma Bachmann, von Blumenthal & Co Flugzeugbau, die in die Luftrüstung des NS-Regimes eingebunden war, sowie ein Werksflughafen. Die Firma und der Flughafen gehörten ab 1944 zu den Zielen, die von den Alliierten bombardiert wurden.
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In dem Stadtteil befand sich im Zweiten Weltkrieg die Firma Bachmann, von Blumenthal & Co Flugzeugbau, die in die Luftrüstung des NS-Regimes eingebunden war, sowie ein Werksflughafen. Die Firma und der Flughafen gehörten ab 1944 zu den Zielen, die von den Alliierten bombardiert wurden. © Sprengkommando Tauber

Erst 2018 wurde in dem Stadtteil eine Fliegerbombe entdeckt - nicht weit entfernt vom jetzigen Fundort. Damals mussten rund 4000 Anwohner und Beschäftigte das Sperrgebiet verlassen, über 400 Retter waren im Einsatz, um die gewaltige Aktion zu koordinieren.
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Erst 2018 wurde in dem Stadtteil eine Fliegerbombe entdeckt - nicht weit entfernt vom jetzigen Fundort. Damals mussten rund 4000 Anwohner und Beschäftigte das Sperrgebiet verlassen, über 400 Retter waren im Einsatz, um die gewaltige Aktion zu koordinieren. © Oßwald/News5

Am Mittwoch um 11 Uhr informierte die Stadt auf einer Pressekonferenz.
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Am Mittwoch um 11 Uhr informierte die Stadt auf einer Pressekonferenz. © Hans-Joachim Winckler

Irmtraud Ebert war ganz entspannt: 
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Irmtraud Ebert war ganz entspannt: "Das ist ja hier nicht das erste Mal." Die 74-Jährige ging essen und dann nach Nürnberg ins Kino. © Hans-Joachim Winckler

Die Feuerwehr brachte auf Wunsch des Sprengmeisters einen Sichtschutz an
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Die Feuerwehr brachte auf Wunsch des Sprengmeisters einen Sichtschutz an © Hans-Joachim Winckler

Die Polizei in der von der Evakuierung betroffenen Komotauer Straße.
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Die Polizei in der von der Evakuierung betroffenen Komotauer Straße. © Hans-Joachim Winckler

Sascha Landleiter (rechts) und Güner Zafer brachten Lunchpakte für die Einsatzkräfte der Feuerwehr.
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Sascha Landleiter (rechts) und Güner Zafer brachten Lunchpakte für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. © Hans-Joachim Winckler

Auch das THW war am Einsatz beteiligt. 37 Einsatzkräfte unterstützten bei der Evakuierung.
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Auch das THW war am Einsatz beteiligt. 37 Einsatzkräfte unterstützten bei der Evakuierung. © Hans-Joachim Winckler

Anouar Kerkeni hatte für sich und seine Familie ein Hotelzimmer in der Stadt gebucht.
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Anouar Kerkeni hatte für sich und seine Familie ein Hotelzimmer in der Stadt gebucht. © Hans-Joachim Winckler

Gegen 14 Uhr wurde die U-Bahnstation Hardhöhe gesperrt.
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Gegen 14 Uhr wurde die U-Bahnstation Hardhöhe gesperrt. © Hans-Joachim Winckler

Der Beginn der Entschärfung war ursprünglich für den Nachmittag gegen 15 Uhr geplant. Die Räumung verlief planmäßig und wurde noch vor 14 Uhr abgeschlossen.
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Der Beginn der Entschärfung war ursprünglich für den Nachmittag gegen 15 Uhr geplant. Die Räumung verlief planmäßig und wurde noch vor 14 Uhr abgeschlossen. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Die Entschärfung der Fliegerbombe auf dem Gelände eines Bauvorhabens der WBG Fürth konnte daher früher als geplant beginnen.
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Die Entschärfung der Fliegerbombe auf dem Gelände eines Bauvorhabens der WBG Fürth konnte daher früher als geplant beginnen. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Der Sprengmeister musste um kurz vor 15 Uhr allerdings seine Arbeit zwischenzeitlich unterbrechen. Mehrere Personen waren im Evakuierungsgebiet aufgetaucht.
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Der Sprengmeister musste um kurz vor 15 Uhr allerdings seine Arbeit zwischenzeitlich unterbrechen. Mehrere Personen waren im Evakuierungsgebiet aufgetaucht. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Wenig später stellte sich heraus, dass der Zünder beschädigt ist und nicht entfernt werden kann.
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Wenig später stellte sich heraus, dass der Zünder beschädigt ist und nicht entfernt werden kann. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Der Sprengstoff musste aus der schon aufgeplatzten Bombe rückwärtig entfernt werden. Der Zünder blieb in der Bombe und wurde im Anschluss kontrolliert gesprengt.
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Der Sprengstoff musste aus der schon aufgeplatzten Bombe rückwärtig entfernt werden. Der Zünder blieb in der Bombe und wurde im Anschluss kontrolliert gesprengt. © Feuerwehr Fürth, NN

Erst gegen 21.20 Uhr, über sechs Stunden nach der geplanten Entschärfung, gab die Stadt Entwarnung.
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Erst gegen 21.20 Uhr, über sechs Stunden nach der geplanten Entschärfung, gab die Stadt Entwarnung. © NEWS5 / Oßwald, NEWS5

Bombe Fürth
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der Bombe aktuell keine akute Gefahr ausgeht, soll die Bombe erst am Mittwoch entschärft werden. Noch ist nicht klar, wie viele Anwohner von eventuellen Evakuierungsmaßnahmen betroffen sein werden.  Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22094
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der rund 225 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe keine akute Gefahr ausging, wird die Bombe am Mittwoch (03.11.2021) entschärft. Ab 12 Uhr müssen dafür zahlreiche Häuser und Firmengebäude evakuiert werden. Die Stadt teilte mit, dass rund 1300 Bewohnerinnen und Bewohner und nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats auch 32 Firmen mit rund 300 Mitarbeitenden davon betroffen sind. Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet, das vom Fürther Bayerische Rote Kreuz betreut wird.   Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22099
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der rund 225 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe keine akute Gefahr ausging, wird die Bombe am Mittwoch (03.11.2021) entschärft. Ab 12 Uhr müssen dafür zahlreiche Häuser und Firmengebäude evakuiert werden. Die Stadt teilte mit, dass rund 1300 Bewohnerinnen und Bewohner und nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats auch 32 Firmen mit rund 300 Mitarbeitenden davon betroffen sind. Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet, das vom Fürther Bayerische Rote Kreuz betreut wird.   Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22099
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der rund 225 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe keine akute Gefahr ausging, wird die Bombe am Mittwoch (03.11.2021) entschärft. Ab 12 Uhr müssen dafür zahlreiche Häuser und Firmengebäude evakuiert werden. Die Stadt teilte mit, dass rund 1300 Bewohnerinnen und Bewohner und nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats auch 32 Firmen mit rund 300 Mitarbeitenden davon betroffen sind. Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet, das vom Fürther Bayerische Rote Kreuz betreut wird.   Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22099
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der rund 225 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe keine akute Gefahr ausging, wird die Bombe am Mittwoch (03.11.2021) entschärft. Ab 12 Uhr müssen dafür zahlreiche Häuser und Firmengebäude evakuiert werden. Die Stadt teilte mit, dass rund 1300 Bewohnerinnen und Bewohner und nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats auch 32 Firmen mit rund 300 Mitarbeitenden davon betroffen sind. Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet, das vom Fürther Bayerische Rote Kreuz betreut wird.   Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22099
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Am Dienstagnachmittag (02.11.2021) wurde in Fürth in der Siemensstraße eine Fliegerbombe gefunden. Da von der rund 225 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe keine akute Gefahr ausging, wird die Bombe am Mittwoch (03.11.2021) entschärft. Ab 12 Uhr müssen dafür zahlreiche Häuser und Firmengebäude evakuiert werden. Die Stadt teilte mit, dass rund 1300 Bewohnerinnen und Bewohner und nach Schätzungen des Wirtschaftsreferats auch 32 Firmen mit rund 300 Mitarbeitenden davon betroffen sind. Für Personen, die nicht anderweitig unterkommen können, wird in der Mittelschule Soldnerstraße 60 ein Ausweichquartier eingerichtet, das vom Fürther Bayerische Rote Kreuz betreut wird.   Foto: NEWS5 / Oßwald Weitere Informationen... https://www.news5.de/news/news/read/22099
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