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Corona: Diese Fürther Schulen und Kitas sind betroffen

Gesundheitsamt schickt Klassen in Quarantäne - Nicht alle Verdachtsfälle haben sich bestätigt - 21.10.2020 12:34 Uhr

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus.

© Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild


 Update vom 21. Oktober, 11.30 Uhr:  Rund 100 Schüler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Langenzenn müssen sich seit Mittwoch in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Betroffen sind hauptsächlich 7. und 8. Jahrgangsstufen, ein Teil des Abiturjahrgangs und eine Lehrkraft. Wie Schulleiter Dirk Benker mitteilt, war man an der Schule auf den Fall vorbereitet und hat ein Konzept für Homeschooling in der Hinterhand. Auch an der Hans-Böckler-Schule in Fürth gibt es einen Fall.

Update vom 13. Oktober, 13.54 Uhr: Auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach hat nun einen Corona-Fall: Nachdem am Montag das positive Testergebnis eines Schülers bekannt wurde, mussten sieben Lehrkräfte und "eineinhalb Klassen", wie es Schulleiter Uwe Laux formulierte, in Quarantäne

Betroffen waren, wegen des gemeinsamen Sportunterrichts,  nicht nur die Mitschüler aus der Klasse des Infizierten, sondern auch die Jungen aus einer Parallelklasse. Die Schule setzte sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung. Die Eltern der jeweiligen Schüler wurden ebenfalls sofort verständigt und holten ihre Kinder mit dem Auto ab.  "Wir haben da klare Ablaufpläne" sagt Laux. Die Quarantänezeit läuft bis einschließlich 20. Oktober.     

Update vom 13. Oktober, 12.50 Uhr: In Quarantäne ist auch eine  Klasse der Steiner Grundschule Mühlstraße, die das  mit Covid-19 infizierte  Kind aus dem Steiner Hort besucht, ebenso die Lehrerin. Auch hier sind Tests angeordnet. Bis 23. Oktober sollen die Kinder zuhause bleiben.

Steiner Hort geschlossen

Update vom 12. Oktober, 19.32 Uhr: Der städtische Hort in der Steiner Mühlstraße musste schließen, weil bei einem Kind Covid-19 nachgewiesen wurde. Das Gesundheitsamt ordnete nach dem Bekanntwerden des Infektionsfalls die Schließung an. Aktuell werden alle Kinder und Mitarbeiterinnen auf Covid-19 getestet und müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Die Anordnung gilt vorerst bis Freitag, 23. Oktober. Davon nicht betroffen ist der städtische Kinderhort im Gasweg. Allerdings haben sich dort die Öffnungszeiten geändert: Montag bis Freitag von 11.15 Uhr bis 16.30 Uhr.

Update vom 9. Oktober, 13.47 Uhr: Betroffen ist nun auch das Heinrich-Schliemann-Gymnasium: Eine Klasse und wenige Schüler aus einer Parallelklasse wurden nach Hause geschickt, weil ein Kind infiziert ist. Zwischen zwölf und 15 Lehrkräfte seien außerdem in Quarantäne, wie Schulleiter Carsten Böckl auf FN-Anfrage erklärt. Darunter auch er und sein Stellvertreter. „Das ist schon angespannt und schwierig“, sagt Böckl und meint damit den Personalausfall. Dennoch gebe es weder Chaos noch Kommunikationsprobleme – „ich habe keine schlaflosen Nächte“. Überraschend sei der Fall ohnehin nicht gekommen, sein Team sei vorbereitet gewesen, „wir haben solche Szenarien im Vorfeld durchgespielt“, so der Schulleiter. Bis die Quarantäne Ende nächster Woche ausläuft, wird er nun im Homeoffice arbeiten. 

Lehrer und Schüler in Quarantäne

 Update vom 9. Oktober, 10.30 Uhr: Weil eine Betreuerin positiv auf das Coronavirus getestet worden war, musste der Kinderhort an der Grundschule in Roßtal auf Anordnung des Gesundheitsamts am 2. Oktober schließen, wie Landratsamtssprecher Christian Ell erst jetzt mitteilte. Folglich wurden die Kontaktpersonen der Betroffenen bis zum 9. Oktober in Quarantäne geschickt und untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sich eine von ihnen ebenfalls infiziert hatte. Die beiden hatten zuletzt am 2. Oktober miteinander zu tun. Die jeweiligen Kontaktpersonen wiederum müssen nun auf Anordnung des Gesundheitsamts bis Ende nächster Woche zuhause bleiben. Ab diesem Montag ist die Einrichtung allerdings wieder für jene Mitarbeiter und Kinder geöffnet, die sich am 2. Oktober nicht im Hort aufhielten.

Update vom 8. Oktober, 15.45 Uhr: Eine Klasse der Hans-Böckler-Schule muss aufgrund eines starken Verdachtsfalls auf eine Covid-19-Erkrankung eines Schulkinds nach Hause geschickt werden. Auch die zwei Lehrkräfte, die in dieser Klasse unterrichten, sind betroffen. Das Gesundheitsamt hat keine genaue Zahl gemeldet, wie viele Menschen sich zurzeit in Quarantäne befinden. 

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Update vom 6. Oktober, 17.15 Uhr: Das Fürther Gesundheitsamt meldet einen positiv auf Covid 19 getesteten Schüler in einer Klasse der Berufsschule 1. Der letzte Kontakt zu den Mitschülern war am 2. Oktober innerhalb des infektiösen Zeitraums. Aus diesem Grund gelten die Mitschüler und die dort unterrichtenden Lehrer als enge Kontaktpersonen, sie müssen bis zum 16. Oktober in Quarantäne bleiben. Insgesamt sind 13 Personen betroffen.

Erster Corona-Fall an der Ullstein-Realschule

Aktualisierung vom 30. September, 17:50 Uhr: Am 29. September meldete der Kindergarten „Freche Früchtchen“ in der Hans-Vogel-Straße dem Gesundheitsamt eine positiv getestete Erzieherkraft. Zwei Gruppen wurden sofort geschlossen. Alle Kinder gelten als enge Kontaktpersonen.

Nur wenige Tage nach dem Start des neuen Schuljahrs gab es den ersten Corona-Fall an der Leopold-Ullstein-Realschule. Ein Kind war positiv getestet worden. Rund 30 Mitschüler sowie die beiden Lehrkräfte, die Kontakt zur Klasse hatten, wurden nach Hause in Quarantäne geschickt.

Wenige Tage später dann der zweite Fall: Bei einer Lehrkraft des Hardenberg-Gymnasiums wurde das Virus nachgewiesen. Außerdem hatte eine weitere Lehrkraft ein positives Ergebnis bekommen - fälschlicherweise, wie sich herausgestellt hat.

Auch das Helene-Lange-Gymnasium war betroffen. Außerdem wurde, so Christian Ell, Sprecher des Landratsamts, eine Klasse der Cadolzburger Dillenberg-Schule heimgeschickt. Der Verdacht bei einer Schulbegleiterin habe sich aber nicht bestätigt. Aufatmen durfte man auch an der Hans-Böckler-Schule in Fürth: Dort haben sich die Corona-Verdachtsfälle in zwei Klassen nicht bestätigt.

Anders sieht es dagegen an der Pestalozzi-Grundschule aus, wo eine Klasse geschlossen werden musste, weil ein Schulkind positiv getestet wurde. Insgesamt 24 Personen müssen nun ebenfalls untersucht werden und sich bis 6. Oktober in Quarantäne begeben.

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An der Grundschule Frauenstraße in Fürth muss inzwischen ebenfalls ein Corona-Verdachtsfall überprüft werden. Die Klasse, die in engem Kontakt zu der infizierten Person stand, wurde umgehend nach Hause geschickt. Es handelt sich um elf Kinder und eine Lehrkraft. Sie können zurückkehren, sobald dem Gesundheitsamt ein negatives Ergebnis vorliegt.

Nicht bestätigt hat sich derweil ein Corona-Verdacht bei einem Schulkind der John-F.-Kennedy-Schule. Somit beginnt für zwei Klassen wieder der Präsenzunterricht. Auch eine Gruppe des Kinderhorts Kalbsiedlung ist wieder geöffnet.

 

 

lui

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