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Mittwoch, 16.10.2019

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Das Bibertbad zieht wieder mehr Gäste an

Die Jahresbilanz 2017 liegt mit einem Defizit von 2,19 Millionen Euro vor - 10.04.2019 21:00 Uhr

Werkleiter Timo Schäfer setzt auf steigende Zahlen bei den Badegästen. Mit den umfangreichen Sanierungen bis 2017 brachen die Besucherzahlen auf weit unter 100 000 ein, seitdem ziehen sie wieder an.


Diese Zahlen stimmen nicht euphorisch, aber sie geben keinen Anlass, Trübsal zu blasen. In der Jahresbilanz des Bibertbades für das Jahr 2017 ist ein Aufwärtstrend erkennbar. Es war das erste Jahr, in dem nach den umfangreichen Sanierungen wieder alle Bäderbereiche für die Gäste geöffnet hatten.

Der von der Stadt zu deckende Fehlbetrag bewegt sich laut dem Bericht der Steuer- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Storg mit 2,19 Millionen Euro fast auf dem gleichen Niveau wie 2016. "Die Besucherzahlen gehen aber wieder deutlich nach oben", stellte Bürgermeister Thomas Zwingel bei der Vorlage der Zahlen im Bäderausschuss des Zirndorfer Stadtrates fest.

Waren es im letzten Jahr vor den Sanierungsarbeiten noch 144.000 Badegäste, brach diese Zahl 2016 auf 84.000 ein, um dann 2017 wieder auf 97.000 zu steigen. Wie es sich in jüngster Zeit entwickelt hat, konnte Werkleiter Timo Schäfer zwar noch nicht mit harten Zahlen belegen, immerhin aber "mit dem Gefühl, dass deutlich mehr Gäste kommen."

Um deren Wohl sollen sich nach Schäfers Wunsch künftig fünf zusätz-liche Mitarbeiter (Wasseraufsicht und Gastronomie) kümmern. Die Folge: Die Personalkosten im Wirt-schaftsplan 2019 würden um 200.000 Euro steigen. Insbesondere Anton Gebert (CSU) zeigte sich darüber "ein bisschen enttäuscht", hatte er doch gehofft, mit Timo Schäfer als neuem Geschäftsführer an der Spitze würde Personal eher ab- als aufgebaut.

Der rechtfertigte die neuen Stellen mit ständiger Unterbesetzung und Doppelschichten des aktuellen Mitarbeiterstabes. Ob man die Stellen angesichts des in vielen Branchen bestehenden Fachkräftemangels überhaupt besetzen könne, bleibe aber abzuwarten, so Schäfers leicht skeptischer Ausblick.

ARMIN LEBERZAMMER

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