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Ein Fußballstadion als Vermächtnis

SpVgg-Investor Thomas Sommer spricht erstmals über seine Motive - 23.03.2012

Zwei Macher unter sich: Fürths Stadion-Bauer Thomas Sommer und SpVgg-Präsident Helmut Hack. © Sportfoto Zink


Der Immobilien-Spezialist sagte bei einer Pressekonferenz, er verfolge mit dem 35-Millionen-Euro-Projekt nicht in erster Linie die Absicht, Gewinn zu machen. Es gehe für ihn vielmehr darum, "der Stadt, in der ich aufgewachsen bin und lebe, etwas zurückzugeben".

Laut Sommer und SpVgg-Vereinspräsident Helmut Hack ist vorgesehen, dass die in der Südstadt geplante 20.000-Zuschauer-Arena irgendwann ins Eigentum des Fußballklubs übergeht. "Das letzte Hemd hat keine Taschen", sagte Sommer.

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Der 46-Jährige ist mit seiner Firma bereits seit acht Jahren Mitglied im Sponsoren-Pool des Tabellenführers der 2. Fußball-Bundesliga. Die Arena soll, wie berichtet, auf einem 63.000 Quadratmeter großen Grundstück im Süden der Stadt errichtet werden. Das Gelände gehört dem Fürther Süßwaren-Hersteller Trolli, der Namensgeber der aktuellen Arena der SpVgg Greuther Fürth ist.

"Die Spielvereinigung kann solche Investitionen nicht stemmen", erklärte Vereinspräsident Helmut Hack zur Bedeutung von Sommers Investment. Man sei dem langjährigen Partner dankbar, "der das Herz und die Leidenschaft für die SpVgg hat". 

Der Baubeginn der Arena soll im Frühjahr 2013 erfolgen. Im neuen Stadion wollen die Fürther von der Saison 2014/15 an um Punkte – möglichst in der Bundesliga – kämpfen. Ein Ausbau auf bis zu 28 000 Zuschauerplätze sei möglich.

kh/dpa

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