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Eine Million Euro Schaden bei Bus-Inferno in Fürth

Vier Fahrzeuge schwer beschädigt oder zerstört - 48-Jähriger verletzt - 13.11.2015 06:56 Uhr

Als die Berufsfeuerwehr Fürth am Unglücksort eintraf, standen zwei Busse schon lichterloh in Flammen.

© ToMa


Der 48-jährige Busfahrer schlief ausgerechnet in dem Bus, in dem gegen 2.15 Uhr am Freitagmorgen das Feuer ausbrach. Dass er dennoch lediglich mit einer Rauchgasvergiftung davonkam, verdankt er einem Rauchmelder, der in dem hochmodernen Fahrzeug der Firma Omnibus Wunder eingebaut war und der Alarm schlug. Laut dem Geschäftsführer des Unternehmens, Alfred Arnold, war der Bus gerade einmal ein halbes Jahr alt. Neuwert: Rund 270.000 Euro.

Das Feuer breitete sich nach Angaben der Polizei schnell aus. Der Busfahrer konnte noch rechtzeitig den Bus verlassen und die Rettungskräfte alarmieren. Als die Berufsfeuerwehr Fürth an dem Abstellgelände in der Humbserstraße eintraf, standen bereits zwei Omnibusse lichterloh in Flammen, ein weiterer hatte schon Feuer gefangen. Der Brand war so heftig, dass die Feuerwehrleute ein extra Tanklöschfahrzeug benötigten, um ihn unter Kontrolle zu bekommen.

Der betroffene Reisebus brannte total aus, ebenso wie die zwei daneben parkenden Busse. Unter ihnen befand sich auch ein historischer Doppeldeckerbus. Auch ein vierter Bus wurde wohl beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund eine Million Euro. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen.

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Alarm in Fürth: Auf einem Betriebsgelände in der Humbserstraße standen am frühen Freitagmorgen mehrere Busse in Flammen. Ein 48-jähriger Busfahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro.


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