Erst Kultur-Biergarten, dann Kärwa? So wird in Fürth geplant

Claudia Ziob
Claudia Ziob

Lokalredaktion Fürth

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28.4.2021, 06:00 Uhr

© Foto: Thomas Scherer

Das Straubinger Gäubodenfest ist schon abgesagt. Und fürs Oktoberfest sieht es nicht gut aus, das hat Münchens OB Dieter Reiter (SPD) jetzt angedeutet. Eine Entscheidung soll in Kürze fallen.

Im Fürther Rathaus hingegen ist man froh, dass man sich mit dem Ja oder Nein in Sachen Michaelis-Kirchweih noch Zeit lassen kann: "Der Aufbau fürs Oktoberfest dauert zwei Monate, der für unsere Kärwa zwei Wochen", sagt Wirtschaftsreferent Horst Müller.

Somit könne man gut bis August, vielleicht sogar Ende August warten. Müller hofft, dass das Infektionsgeschehen mit der wärmeren Jahreszeit und dem Impffortschritt bis dahin deutlich abgenommen hat.

Weil die Kärwa 2020 ausfiel, soll sie heuer 16 statt 12 Tage dauern. Lässt die Pandemie das nicht zu, würde das Rathaus über eine kleinere Variante wie das "Herbstvergnügen" im vergangenen Jahr nachdenken.

Unterdessen steckt die Comödie in den Planungen für einen Kultursommer auf der Fürther Freiheit: Zusammen mit Akteuren aus allen Bereichen würde man unter dem Titel "Sommer-Freiheit" gerne Fürths zentralsten Platz bespielen – und das acht Wochen lang.

Ein "Kultur-Biergarten" mit 500 Sitzplätzen schwebt dem Team vor. "Wir würden versuchen, jeden Tag etwas zu bieten", sagt Geschäftsführer Marcel Gasde. Auf das Kulturamt und das Stadttheater sei man bereits zugegangen. Ähnlich wie 2020, als die Comödie in den Ronhof auswich, gäbe es ein Hygienekonzept.

Die Comödie, die in den zurückliegenden Jahren bei solchen Turnieren immer wieder zum Public Viewing auf der Freiheit lud, wollte ursprünglich bereits zur EM im Juni mit dem „Kultur-Biergarten“ loslegen. Inzwischen denkt man eher an Juli/August.

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