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Erste Flüchtlinge beziehen ehemaligen Höffner in Fürth

Baustellenzäune, wenig Platz: Möbelhaus wurde in nur zehn Tagen umgebaut - 15.09.2014 17:47 Uhr

Ein Ausweg für 300 Flüchtlinge? Hunderte Asylbewerber sollen im ehemaligen Höffner in Fürth untergebracht werden.

15.09.2014 © Ralf Rödel


"Es ist wenigstens ein festes Gebäude, es ist warm und beheizbar, es gibt Catering, es wird Waschmaschinen geben, und es ist etwas intimer", sagte Thomas Vogtherr von der Regierung von Mittelfranken mit Blick auf die bisherige Not-Unterbringung in großen Festzelten. Die neue Dependance der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf ist eine der Maßnahmen, mit denen die Staatsregierung dem aktuellen großen Flüchtlingsansturm begegnen will. Insgesamt 7000 Quadratmeter Fläche stehen zur Verfügung.

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Hoffnung im Gepäck: Erste Flüchtlinge ziehen in Fürther Höffner

Die Flüchtlingssituation in Bayern spitzt sich immer mehr zu, die Zentrale Aufnahmestelle in Zirndorf ist überfüllt. Auch deshalb entstand im ehemaligen Höffner in Fürth ein Ausweichlager für bis zu 300 Asylbewerber. Ein Blick in die Räumlichkeiten.


Maximal eine Woche sollen die Asylbewerber im Fürther Möbelhaus bleiben, bevor sie auf andere Einrichtungen verteilt werden. Die ersten Flüchtlinge sollen bereits am Dienstag einziehen. Platz wäre für bis zu 500 Menschen, aktuell gibt es Betten für 300. Jeweils sechs teilen sich einen etwa fünfzehn Quadratmeter großen Bereich, der mit mobilen Baustellenzäunen von den anderen abgetrennt und mit weißen Sichtschutzplanen verhängt ist. Der einzige Farbklecks ist eine Spielecke für Kinder; Duschen und Toiletten befinden sich in Containern auf dem Hof.

Das ehemalige Möbelhaus soll allerdings nur ein ein Provisorium bleiben. Für zwei Jahre wird das Gebäude von Höffner zur Verfügung gestellt, "wir planen derzeit mit einem Vierteljahr", sagt Vogtherr. In einem zehntägigen Kraftakt wurde das Möbelhaus umgebaut, Böden verlegt, neue Möbel montiert.

dpa, tl

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