Ein ganz besonders Domizil

Exklusiver Einblick: So sieht es im neuen Fürther Fanbunker aus

10.7.2021, 20:07 Uhr
Die neue Heimat der Kleeblattfans liegt dort, wo die Kronacher Straße in den Laubenweg übergeht - nur knapp 200 Meter vom Sportpark Ronhof entfernt. Der Bunker wurde 1941 von den Nazis ähnlich einer Kirche gebaut, weil man hoffte, dass Kirchen im Krieg nicht angegriffen werden. 
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Die neue Heimat der Kleeblattfans liegt dort, wo die Kronacher Straße in den Laubenweg übergeht - nur knapp 200 Meter vom Sportpark Ronhof entfernt. Der Bunker wurde 1941 von den Nazis ähnlich einer Kirche gebaut, weil man hoffte, dass Kirchen im Krieg nicht angegriffen werden.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Einst fanden hier bis zu 901 Personen Schutz, künftig sollen hier die Fans der Spielvereinigung feiern, diskutieren und Spaß haben. Dennoch soll jeder Gast erfahren, wofür dieser Bunker einst stand – für die Schrecken der Nazi-Herrschaft und des Krieges.
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Einst fanden hier bis zu 901 Personen Schutz, künftig sollen hier die Fans der Spielvereinigung feiern, diskutieren und Spaß haben. Dennoch soll jeder Gast erfahren, wofür dieser Bunker einst stand – für die Schrecken der Nazi-Herrschaft und des Krieges. © Hans-Joachim Winckler, NN

Die einst kahlen und kühlen Wände haben die Anhänger in den vergangenen eineinhalb Jahren auch in Weiß und Grün getüncht, um im historischen Ambiente heimisch zu werden. 
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Die einst kahlen und kühlen Wände haben die Anhänger in den vergangenen eineinhalb Jahren auch in Weiß und Grün getüncht, um im historischen Ambiente heimisch zu werden.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Die ehemaligen Schlaf- und Lagerräume haben die Sportfreunde und ihre Freunde in mühevoller Kleinarbeit umgebaut und detailverliebt gestaltet. Ein Raum wurde einem Irish Pub inklusive Dartscheibe und Holzvertäfelung nachempfunden. Er soll auch an die erste Kneipe der Fans in der Erlanger Straße erinnern.
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Die ehemaligen Schlaf- und Lagerräume haben die Sportfreunde und ihre Freunde in mühevoller Kleinarbeit umgebaut und detailverliebt gestaltet. Ein Raum wurde einem Irish Pub inklusive Dartscheibe und Holzvertäfelung nachempfunden. Er soll auch an die erste Kneipe der Fans in der Erlanger Straße erinnern. © Hans-Joachim Winckler, NN

Hessen Kassel wird nicht so schnell wieder im Ronhof spielen, in der Bundesliga geht es stattdessen gegen Bayern, Dortmund und andere Spitzenmannschaften. 
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Hessen Kassel wird nicht so schnell wieder im Ronhof spielen, in der Bundesliga geht es stattdessen gegen Bayern, Dortmund und andere Spitzenmannschaften.  © Hans-Joachim Winckler, NN

In den schmalen Gängen haben Vorstand Dieter Wirth und seine Mitstreiter unter anderem die Jahrhundertelf der Spielvereinigung verewigt. 
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In den schmalen Gängen haben Vorstand Dieter Wirth und seine Mitstreiter unter anderem die Jahrhundertelf der Spielvereinigung verewigt.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Der Bunker ist voll historischer Schätze: Unter anderem können die Gäste auf den grünen Holzbänken Platz nehmen, die einst auf der alten Haupttribüne des Ronhofs standen. 
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Der Bunker ist voll historischer Schätze: Unter anderem können die Gäste auf den grünen Holzbänken Platz nehmen, die einst auf der alten Haupttribüne des Ronhofs standen.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Ein Blick in den ersten Stock des Bunkers, wo die Fans künftig vor und nach den Spielen ihr Bier (oder Limo) trinken und über die Leistungen ihrer Mannschaft diskutieren können.  
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Ein Blick in den ersten Stock des Bunkers, wo die Fans künftig vor und nach den Spielen ihr Bier (oder Limo) trinken und über die Leistungen ihrer Mannschaft diskutieren können.   © Hans-Joachim Winckler, NN

Die Wände zieren auch jede Menge Fotos aus der langen und staubigen Umbauzeit, in der aus dem ehemaligen Hochbunker die neue Heimat der Kleeblattfans wurde. 
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Die Wände zieren auch jede Menge Fotos aus der langen und staubigen Umbauzeit, in der aus dem ehemaligen Hochbunker die neue Heimat der Kleeblattfans wurde.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Eine ganz besondere Ecke findet sich ein paar Meter weiter: Seit Jahren verbindet die Sportfreunde Ronhof eine Fanfreundschaft mit dem
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Eine ganz besondere Ecke findet sich ein paar Meter weiter: Seit Jahren verbindet die Sportfreunde Ronhof eine Fanfreundschaft mit dem "Altstadt Kult" aus Bayreuth. Als Zeichen der Verbundenheit haben die Fürther ihren Freunden eine Mini-Kneipe in der Kneipe gewidmet. © Hans-Joachim Winckler, NN

Teilweise haben die Anhänger auch die ehemaligen Wände nur halb abgebrochen, um an den historischen Ort zu erinnern, in dem sie ihre neue Heimat gefunden haben. 
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Teilweise haben die Anhänger auch die ehemaligen Wände nur halb abgebrochen, um an den historischen Ort zu erinnern, in dem sie ihre neue Heimat gefunden haben.  © Hans-Joachim Winckler, NN

Mancher wird beim Anblick der Steine auch an die vielen Stunden denken, in denen tonnenweise Schutt aus dem Gebäude gebracht werden musste.
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Mancher wird beim Anblick der Steine auch an die vielen Stunden denken, in denen tonnenweise Schutt aus dem Gebäude gebracht werden musste. © Hans-Joachim Winckler, NN

Zutritt veboten: Das galt damals - und es gilt heute. Darüber wacht unter anderem Vorstand Dieter Wirth. Gekocht werden darf hier übrigens nicht, die Fans dürfen nur Speisen aufwärmen.
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Zutritt veboten: Das galt damals - und es gilt heute. Darüber wacht unter anderem Vorstand Dieter Wirth. Gekocht werden darf hier übrigens nicht, die Fans dürfen nur Speisen aufwärmen. © Hans-Joachim Winckler, NN

Wer sich noch nicht intensiv mit der Historie des Kleeblatts befasst hat, kann das künftig auch bei einem kühlen Getränk machen.
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Wer sich noch nicht intensiv mit der Historie des Kleeblatts befasst hat, kann das künftig auch bei einem kühlen Getränk machen. © Hans-Joachim Winckler, NN

Eines der Highlights im neuen Bunker: Dieter Wirth hat in wochenlanger Handarbeit die Anzeigetafel aus dem alten Ronhof nachgebaut - inklusive aller Schriftzüge der damaligen Werbepartner des Kleeblatts.
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Eines der Highlights im neuen Bunker: Dieter Wirth hat in wochenlanger Handarbeit die Anzeigetafel aus dem alten Ronhof nachgebaut - inklusive aller Schriftzüge der damaligen Werbepartner des Kleeblatts. © Hans-Joachim Winckler, NN

Auch bisherige Fan-Aktionen wurden auf den Kneipenwänden festgehalten.
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Auch bisherige Fan-Aktionen wurden auf den Kneipenwänden festgehalten. © Hans-Joachim Winckler, NN

Um die Umbaukosten im sechsstelligen Bereich stemmen zu können, konnten die Menschen unter anderem Fliesen kaufen, die das Treppenhaus des Bunkers schmücken. Mancher hat das auch genutzt, um sich und seine Freunde zu verewigen.   
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Um die Umbaukosten im sechsstelligen Bereich stemmen zu können, konnten die Menschen unter anderem Fliesen kaufen, die das Treppenhaus des Bunkers schmücken. Mancher hat das auch genutzt, um sich und seine Freunde zu verewigen.    © Hans-Joachim Winckler, NN

Auch viele Fanklubs haben Geld gesammelt und die Bauarbeiten finanziell unterstützt.
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Auch viele Fanklubs haben Geld gesammelt und die Bauarbeiten finanziell unterstützt. © Hans-Joachim Winckler, NN

Was aus ihren Spenden geworden ist, können sie nun endlich auch sehen: Ein Ort der Erinnerung und der Geselligkeit in unmittelbarer Nähe des Stadions.
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Was aus ihren Spenden geworden ist, können sie nun endlich auch sehen: Ein Ort der Erinnerung und der Geselligkeit in unmittelbarer Nähe des Stadions. © Hans-Joachim Winckler, NN

Auch an verstorbene Fürther Fans und Präsidenten wie Edgar Burkart wird an den Wänden erinnert.
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Auch an verstorbene Fürther Fans und Präsidenten wie Edgar Burkart wird an den Wänden erinnert. © Hans-Joachim Winckler, NN

Auf den Flächen vor dem Bunker sollen die Fans demnächst ihr Bier in einem kleinen Biergarten trinken können. Unter anderem stehen dort dicke Steinblöcke, die während des Umbaus aus den Mauern geschnitten wurden, um Fenster einsetzen zu können.
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Auf den Flächen vor dem Bunker sollen die Fans demnächst ihr Bier in einem kleinen Biergarten trinken können. Unter anderem stehen dort dicke Steinblöcke, die während des Umbaus aus den Mauern geschnitten wurden, um Fenster einsetzen zu können. © Hans-Joachim Winckler, NN

Wer den Fanbunker nach einem Spiel oder Kneipenbesuch verlässt, kann auf dem Heimweg nochmal nachschauen, wer alles für den Umbau gespendet hat.
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Wer den Fanbunker nach einem Spiel oder Kneipenbesuch verlässt, kann auf dem Heimweg nochmal nachschauen, wer alles für den Umbau gespendet hat. © Hans-Joachim Winckler, NN

Ein Raum extra für weibliche Kleeblattfans? Nein, diese Malerei weist den Weg zu den Toiletten für die Frauen.
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Ein Raum extra für weibliche Kleeblattfans? Nein, diese Malerei weist den Weg zu den Toiletten für die Frauen. © Hans-Joachim Winckler, NN

Sportfreunde-Vorstand Dieter Wirth ist stolz auf jeden einzelnen Zentimeter im neuen Fanbunker - und freut sich umso mehr, dass bald alle Fans die Räumlichkeiten besichtigen können. 
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Sportfreunde-Vorstand Dieter Wirth ist stolz auf jeden einzelnen Zentimeter im neuen Fanbunker - und freut sich umso mehr, dass bald alle Fans die Räumlichkeiten besichtigen können.  © Hans-Joachim Winckler, NN