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Sonntag, 21.07.2019

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Fastenzeit: 40 Tagesaufgaben für ein besseres Klima

Viele Bürger sollen sich an Aktion beteiligen — Unter #plastikfasten sammelt der BN Ideen - 07.03.2019 21:00 Uhr

Auch auf Plastikstrohhalme kann verzichtet werden, damit der Müll in den Meeren reduziert wird. Unter dem Hashtag #plastikfasten sammelt der Bund Naturschutz Erfahrungen, Tipps und Ideen. © Foto: Patrick Pleul/dpa


40 Fastentage, 40 Herausforderungen: Für das "Kohlenstoffdioxid-Fasten" der Metropolregion wirbt auch der Landkreis Fürth, dessen Klimaschutzmanagerin Tamara Moll die "CO2-Fasten-Challenge" mitorganisiert. Alle Bürger sind aufgerufen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, indem sie beispielsweise das Auto stehen lassen oder sich klimafreundlich ernähren.

Gestartet hat die Aktion der sogenannte Initiativkreis der Klimaschutzmanager der Metropolregion Nürnberg. Bis zum 20. April werden auf der Internetseite www.co2fasten.wordpress.com jeden Abend kleine ressourcenschonende Aufgaben veröffentlicht, die die Teilnehmer am Folgetag bewältigen sollen. Auf dem Blog können die Vorschläge auch kommentiert und Erfahrungen ausgetauscht werden. Ziel ist es, so viele Tages-Herausforderungen wie möglich zu meistern. Unter dem Hashtag #co2challenge kann die Aktion in den sozialen Medien verfolgt werden.

Klimaschutzmanagerin Tamara Moll hofft wie Landrat Matthias Dießl auf eine hohe Beteiligung. Als zusätzliche Motivation winkt eine Belohnung: Teilnehmer können ein "Klimaschutzüberraschungspaket" oder, sofern sie aus dem Landkreis stammen, einen von drei Geschenkkörben mit regionalen Leckereien gewinnen.

Ebenfalls auf die sozialen Medien setzt der Bund Naturschutz: Er bittet die Bürger, bis zum 18. April unter dem Hashtag #plastikfasten Erfahrungen, Tipps und Ideen rund um einen Alltag ohne Plastik zu teilen – vom Einkauf bis zur Körperpflege.

Mit rund 14 Millionen Tonnen verbrauche in Europa kein anderes Land soviel Plastik wie Deutschland, heißt es auf der Internetseite des BN. Die Kunststoffabfallmenge habe sich in Deutschland von 1994 bis 2015 auf rund 5,92 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt. /bd 

Claudia Ziob

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