Montag, 11.11.2019

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Fertig! Neuer Funktionsbau für Fürths Försterei

Städtische Mitarbeiter haben endlich zeitgemäße Arbeitsbedingungen - 04.05.2019 10:00 Uhr

Neben einer geräumigen Garage, Werkstatt, Wild-Zerlegeraum und Holzpelletheizung gibt es im Neubau auch Toiletten für die Benutzer des Grünen Klassenzimmers. © Volker Dittmar


Mussten bisher erst die Fahrzeuge aus dem viel zu kleinen Vorgängerbau herausrangiert werden, wenn man die ebenfalls hier untergebrachte Werkstatt benutzen wollte, bietet der Neubau ausreichend Platz für die Maschinen und zum Arbeiten. Mit dem begrünten Pultdach und seiner Holzfassade fügt es sich in die Waldrand-Umgebung.

Eine Holzpelletheizung sorgt an kalten Tagen für die nötige Wärme. Mit Brennstoff kann sich die Försterei selbst versorgen. Und für die Fahrzeuge gibt es eine Eigenverbrauchtankstelle. Darüber hinaus verfügt der Neubau über eine Wildkammer mit Kühlraum, wo Stadtförster Martin Straußberger die bei der Jagd im Stadtwald erlegten Rehe und Wildschweine hygienisch zerlegen kann. Das Fleisch wird verkauft – auch an interessierte Bürger.

Einen weiteren praktischen Nutzen hat der Funktionstrakt für die Nutzer des Grünen Klassenzimmers, einer benachbarten Blockhütte. Sie verfügen nun nämlich über zwei barrierefreien Toiletten.

Für die Mitarbeiter wiederum wurden moderne Sanitäreinrichtungen im Erdgeschoss des Forsthauses geschaffen. Nachdem die Mietwohnung hier aufgelöst wurde, können im Obergeschoss zudem Sozialräume ausgebaut werden.

Für die Mietwohnung war bisher die städtische Wohnungsbaugesellschaft zuständig. Die hat den Neubau erst ermöglicht, indem sie als Bauherr eingesprungen ist. Insgesamt eine Million Euro lässt sie sich die Runderneuerung der Stadtförsterei kosten. Voraussichtlich Ende Mai kann der Funktionsbau in Betrieb genommen werden. Dazu muss erst noch der Außenbereich mit Zufahrt zu den Garagen fertiggestellt werden. Auch die Anschlüsse zum Ableiten des Dachwassers in den Boden sind noch nicht komplett.

Viel Zeit für den Umzug bleibt den Fürther Forstmitarbeitern derzeit nicht. Im Wald sind sie mit Arbeit gut eingedeckt. Viele wegen der Dürre im vergangenen Jahr abgestorbene Kiefern müssen entfernt und vom Borkenkäfer befallene Bäume gefällt werden.

Volker Dittmar

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