Aktuelle Corona-Zahlen und -Regelungen

Fürth: Die Inzidenz sinkt weiter

7.12.2021, 10:00 Uhr
Wo geht es hin? Zurzeit sinkt die Inzidenz wieder.

Wo geht es hin? Zurzeit sinkt die Inzidenz wieder. © imago images/Christian Ohde

Die Inzidenz und die Corona-Fallzahlen

Krankenhausampel: rot

Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 7,04 (Zahl der Krankenhaus-Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) (Stand: Montag)

Belegung Intensivstationen Bayern: 1060 Covid-Fälle (Stand: Montag)

7-Tage-Inzidenz: Fürth 412,6 - Fürth Landkreis 431,4

Neuinfektionen letzte 7 Tage: Fürth 529 - Fürth LK 512

Fälle gesamt: Fürth 12.587 - Fürth LK 9158

Einwohner: Fürth 128.223 - Fürth LK 118.695

Todesfälle: Fürth 249 - Fürth LK 226

Aktuelle Regelungen: siehe weiter unten

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Fürth am Dienstag bei 412,6 (Montag: 430,5). Sie ist in den vergangenen Tagen stark gesunken. Ende November bewegte sie sich noch deutlich über der 600er-Marke, also weit über den Werten der vorhergehenden Wellen. Zum Vergleich: Der Spitzenwert in der dritten Welle lag am 26. April bei 300,4. Im Landkreis Fürth beträgt die Inzidenz 431,4 (Montag: 430,5). Zum Vergleich: Der Spitzenwert in der dritten Welle wurde hier am 26. April mit 173,9 registriert.

Aktuelle Ansteckungsfälle: In Fürth sind 1408 Menschen positiv. 10.912 Fürtherinnen und Fürther sind wieder gesund. Im Landkreis sind 1093 Menschen positiv. 7814 Menschen aus dem Landkreis sind wieder gesund. (Stand: 6. Dezember)

Hier geht's zur detaillierten Übersicht für Stadt und Landkreis Fürth.

Die Krankenhausampel zeigt an, wie stark Kliniken im Freistaat mit Corona-Patienten belegt und wie ausgelastet die Intensivstationen sind (Gelb = binnen einer Woche wurden mehr als 1200 Corona-Patienten in bayerische Kliniken eingeliefert oder es sind mehr als 450 Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt; Rot = mehr als 600 Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen). Seit 8.11. steht die Ampel auf Rot. Seit 24. November gelten in Bayern noch einmal striktere Regelungen.

Die aktuellen Impf-Zahlen

Gesamt: Bisher wurden in Stadt und Landkreis Fürth insgesamt 361.212 Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen. 92.125 davon wurden von mobilen Teams des Impfzentrums durchgeführt, 103.402 im Impfzentrum in der Rosenstraße und 165.685 von Arztpraxen (Stand: 5. Dezember). In die Statistik fließen auch die Zweit- und Drittimpfungen ein.

Pro Tag: Am Sonntag, 5. Dezember, haben 2616 Menschen aus Stadt und Landkreis die dritte Impfdosis (Booster-Impfung) erhalten, 55 die zweite. Hinzu kommen 97 Menschen, die an dem Tag erstmals gegen Corona immunisiert wurden. Die Zahl der Impfungen steigt deutlich.

Den kompletten Überblick seit Ende Dezember finden Sie hier.

Diese Regelungen gelten aktuell

Vorab: Was bedeutet 3G, 3G Plus und 2G? Wer nicht geimpft und nicht genesen ist, braucht bei 3G einen maximal 24 Stunden alten negativen Schnelltest-Nachweis. Bei 3G Plus reicht dieser nicht, dann wird ein maximal 48 Stunden altes negatives PCR-Testergebnis verlangt. Dabei gilt: Kinder unter zwölf Jahren haben automatisch Zutritt zu 3G-, 3G plus- und 2G-Angeboten, weil sie nicht geimpft werden können. Bei Schülern, die in der Schule regelmäßig getestet werden, reicht bei 3G und 3G plus in der Regel der Schülerausweis, um Zutritt zu erhalten.

Bei 2G und 2G Plus haben nur Geimpfte, Genesene sowie Kinder bis 12 Jahre Zutritt (genauer: 12 Jahre und drei Monate). Ausnahmen werden bis zum Jahresende in bestimmten Bereichen für ungeimpfte Jugendliche zwischen 12- und 18-Jahren gemacht, damit sie ihre Hobbys (etwa Sport, Theater und Musik) fortsetzen können. Auch in der Gastronomie und in Hotels gibt es für sie eine Ausnahmeregelung. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, darf unter 2G bei Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses sowie eines negativen PCR-Tests Zutritt erhalten. Bei 2G plus brauchen Geimpfte und Genesene einen Test (Selbsttest unter Aufsicht, maximal 24 Stunden alter Schnelltest-Nachweis oder maximal 48 Stunden alter PCR-Testnachweis; bei Schülern kann in der Regel der Schülerausweis den Testnachweis ersetzen).

Kontaktbeschränkungen: Ungeimpfte dürfen sich seit dem 4. Dezember nur noch mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder dieser Haushalte unter zwölf Jahren und drei Monaten werden dabei nicht mitgezählt, geimpfte und genesene Personen ebenfalls nicht. Die Regelung soll in Kürze strenger werden.

Maskenpflicht: Dort, wo Maskenpflicht herrscht (etwa im Handel und im ÖPNV), müssen es FFP2-Masken sein. Sonderregelungen gibt es für Kinder und Jugendliche (unter sechs Jahre: keine Maskenpflicht, unter 16: medizinische Masken; in der Grundschule dürfen die Kinder Stoffmasken tragen).

ÖPNV: 3G. Mit Kontrollen ist zu rechnen.

Einzelhandel: Ab Mittwoch, 8. Dezember, gilt 2G im Einzelhandel - außer in Läden des täglichen Bedarfs. In allen Geschäften müssen FFP2-Masken getragen werden. Es gibt zudem Beschränkungen, wie viele Kunden sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen.

Gastronomie: 2G - Kinder und ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren haben aber weiter Zutritt. Sperrstunde ab 22 Uhr. Bars, Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Seit 4. Dezember gilt 2G auch für die Außengastronomie, also etwa an Glühweinständen. In Hotels setzt die Politik ebenfalls auf 2G.

Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseur, nicht bei medizinischen, therapeutischen, pflegerischen Tätigkeiten): 2G.

Kinos, Theater, Bäder, Museen, Messen, Freizeitparks, Sport im Innenbereich, Kultur- und Sportveranstaltungen: 2G plus. Ausgenommen sind bei sportlichen Eigenaktivitäten und anderen Hobbys (Musik, Theater) ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren.

Arbeitsplatz: 3G. Wer nicht geimpft ist, muss täglich einen aktuellen Schnelltestnachweis oder einen maximal 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen.

Klinikum: Besucherstopp - mit wenigen Ausnahmen.

Hochschulen, Bibliotheken, Fahrschulen, Musikschulen, außerschulische Bildungseinrichtungen (etwa VHS): 2G. Sportangebote: 2G plus.

Kitas: Die Kinder bekommen freiwillig ein Testangebot wie in der Schule. Sie werden wieder in festen Gruppen betreut, offene Konzepte sind zurzeit nicht möglich.

Schulen: Aktuell gilt wieder Maskenpflicht am Platz. Der Präsenzunterricht soll mit vermehrten Tests gesichert werden. In Grund- und Förderschulen wurden Lollitests eingeführt, die genauere Ergebnisse lieferten.

Die Quarantäneregelung an Schulen wurde vereinfacht. Wenn ein Schüler positiv auf Corona getestet werde, muss nicht mehr automatisch die ganze Klasse in Quarantäne gehen, sondern nur die Mitschüler, die sich längere Zeit in direkter Nähe aufhielten. Die anderen sollen eine Woche lang täglich getestet werden.

Hilfreiche Informationen zur Impfung

Das Fürther Impfzentrum an der Rosenstraße fährt seine Kapazitäten wieder hoch, nachdem sich zuletzt Warteschlangen bildeten. Neue Impfstandorte sind hinzugekommen, inzwischen muss für die Impfung wieder ein Termin ausgemacht werden.

Hier geht's zur Seite des Fürther Impfzentrums und den verschiedenen Impf-Angeboten.

Hier geht's zum bayernweiten Online-Registrierungsportal, über das man Termine vereinbaren kann.

Die Beschreibung des Gesundheitsministeriums zum Ablauf der Impfungen finden Sie hier.

Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.