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Fürth lässt nicht locker

Teilerfolg im Kampf gegen den S-Bahn-Schwenk - 05.07.2013 19:00 Uhr

Überall Baustellen: Während die S-Bahn-Trasse im Fürther Bogen längst nicht fertig ist — unser Bild zeigt den Erweiterungsbau der Regnitzbrücke — kämpfen Stadt und Bahn noch um den weiteren Verlauf der Strecke. © Michael Müller


Dabei kann die Stadt einen weiteren Teilerfolg verbuchen. Nach dem Petitionsausschuss des Bundestages hat am Donnerstag auch der Verkehrsausschuss des Landtags die Petition des Fürther Aktionsbündnisses „Pro S-Bahn ohne Verschwenk“ einstimmig gewürdigt. Nun ist das Verkehrsministerium in München gefordert, die aufgezeigten Widersprüche bei der Darlegung des Nutzen-Kosten-Faktors mit einer Nachberechnung nachvollziehbar aufzulösen.

Die Stadt Fürth und das Aktionsbündnis sind nach wie vor der Auffassung, dass ein Ausbau der S-Bahn entlang der Bestandsstrecke nach Erlangen einen günstigeren Nutzen-Kosten-Faktor aufweist als der von der Bahn geplante Bogen zur Schmalau und dass somit einer Förderung der Alternative durch den Bund nichts mehr entgegen stehen würde. Der Schwenk rührt noch aus Zeiten des von den Nachbarstädten geplanten, jedoch längst wieder verworfenen gemeinsamen Gewerbeparks im Knoblauchsland her.

Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über das Votum des Verkehrsausschusses und bedankt sich bei den engagierten Akteuren des Fürther Aktionsbündnisses für die parteiübergreifende Unterstützung dieses wichtigen städtischen Anliegens. „Jetzt ist die Staatsregierung am Zug“, so Jung. Der OB kündigt an, nächste Woche beim Verkehrsministerium nachzufassen und in Erfahrung zu bringen, welche weiteren Verfahrensschritte zu diesem Sachverhalt geplant sind. 

Volker Dittmar

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