Aktuelle Corona-Zahlen und -Regelungen

Fürth: Mehr Booster-Impfungen - Inzidenz weiter über 600

28.11.2021, 09:00 Uhr
Wo geht es hin? Die Spitzenwerte der dritten Welle hat die aktuelle Inzidenz in Fürth schon überschritten.

Wo geht es hin? Die Spitzenwerte der dritten Welle hat die aktuelle Inzidenz in Fürth schon überschritten. © imago images/Christian Ohde

Die Inzidenz und die Corona-Fallzahlen

Krankenhausampel: rot

Hospitalisierungsinzidenz Bayern: 9,4 (Zahl der Krankenhaus-Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) (Stand: Samstag)

Belegung Intensivstationen Bayern: 1047 Covid-Fälle (Stand: Samstag)

7-Tage-Inzidenz: Fürth 637,2 - Fürth Landkreis 545,1

Neuinfektionen letzte 7 Tage: Fürth 817 - Fürth LK 647

Fälle gesamt: Fürth 12.000 - Fürth LK 8598

Einwohner: Fürth 128.223 - Fürth LK 118.695

Todesfälle: Fürth 242 - Fürth LK 223

Aktuelle Regelungen: siehe weiter unten

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Fürth am Sonntag bei 637,2 (Samstag: 615,3). Das ist höher als im vergangenen Winter und höher auch als auf dem Höhepunkt der dritten Welle. Zum Vergleich: Der Spitzenwert in der dritten Welle lag am 26. April bei 300,4. Im Landkreis Fürth beträgt die Inzidenz 545,1 (Samstag: 544,3). Zum Vergleich: Der Spitzenwert in der dritten Welle lag am 26. April bei 173,9. Hinter den hohen Inzidenzen steckt laut Gesundheitsamt weiter vor allem ein "diffuses Infektionsgeschehen". Das Coronavirus breitet sich aber auch wieder zunehmend in Seniorenheimen aus.

Aktuelle Ansteckungsfälle: In Fürth sind 1332 Menschen positiv. 10.195 Fürtherinnen und Fürther sind wieder gesund. Im Landkreis sind 1079 Menschen positiv. 7128 Menschen aus dem Landkreis sind wieder gesund. (Stand: 27. November)

Hier geht's zur detaillierten Übersicht für Stadt und Landkreis Fürth.

Die Krankenhausampel zeigt an, wie stark Kliniken im Freistaat mit Corona-Patienten belegt und wie ausgelastet die Intensivstationen sind (Gelb = binnen einer Woche wurden mehr als 1200 Corona-Patienten in bayerische Kliniken eingeliefert oder es sind mehr als 450 Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt; Rot = mehr als 600 Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen). Seit 8.11. steht die Ampel auf Rot. Seit 24. November gelten in Bayern noch einmal striktere Regelungen.

Die aktuellen Impf-Zahlen

Gesamt: Bisher wurden in Stadt und Landkreis Fürth insgesamt 338.624 Impfungen gegen das Coronavirus vorgenommen. 88.060 davon wurden dezentral von mobilen Teams durchgeführt, 100.186 im Impfzentrum und 150.378 von Arztpraxen (Stand: 25. November). In die Statistik fließen auch die Zweit- und Drittimpfungen ein.

Pro Tag: Am Donnerstag, 25. November, haben 2338 Menschen aus Stadt und Landkreis die dritte Impfdosis erhalten, 212 die zweite. Hinzu kommen 342 Menschen, die an dem Tag erstmals gegen Corona immunisiert wurden. Die Zahl der Impfungen steigt deutlich.

Den kompletten Überblick seit Ende Dezember finden Sie hier.

Diese Regelungen gelten aktuell

Vorab: Was bedeutet 3G, 3G Plus und 2G? Wer nicht geimpft und nicht genesen ist, braucht bei 3G einen maximal 24 Stunden alten negativen Schnelltest-Nachweis. Bei 3G Plus reicht dieser nicht, dann wird ein maximal 48 Stunden altes negatives PCR-Testergebnis verlangt. Dabei gilt: Kinder unter zwölf Jahren haben automatisch Zutritt zu 3G-, 3G plus- und 2G-Angeboten, weil sie nicht geimpft werden können. Bei Schülern, die in der Schule regelmäßig getestet werden, reicht bei 3G und 3G plus in der Regel der Schülerausweis, um Zutritt zu erhalten.

Bei 2G haben nur Geimpfte, Genesene sowie Kinder bis 12 Jahre Zutritt (genauer: 12 Jahre und drei Monate). Ausnahmen werden bis zum Jahresende in bestimmten Bereichen für ungeimpfte Jugendliche zwischen 12- und 18-Jahren gemacht, damit sie ihre Hobbys (etwa Sport, Theater und Musik) fortsetzen können. Auch in der Gastronomie und in Hotels gibt es für sie eine Ausnahmeregelung. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, darf unter 2G bei Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses sowie eines negativen PCR-Tests Zutritt erhalten. Bei 2G plus brauchen Geimpfte und Genesene einen Test (Selbsttest unter Aufsicht, maximal 24 Stunden alter Schnelltest-Nachweis, maximal 48 Stunden alter PCR-Testnachweis).

Kontaktbeschränkungen: Für Ungeimpfte: maximal fünf Personen aus zwei Haushalten; Genesene, Geimpfte und Kinder unter 12 Jahren werden nicht mitgerechnet.

Maskenpflicht: Dort, wo Maskenpflicht herrscht (etwa im Handel und im ÖPNV), müssen es FFP2-Masken sein. Sonderregelungen gibt es für Kinder und Jugendliche (unter sechs Jahre: keine Maskenpflicht, unter 16: medizinische Masken; in der Grundschule dürfen die Kinder Stoffmasken tragen).

Einzelhandel: In ganz Bayern ist der Handel von der 3G-Regel ausgenommen. Es müssen FFP2-Masken getragen werden. Es gibt wieder Beschränkungen, wie viele Kunden sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen.

Gastronomie: 2G - Kinder und ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren haben aber weiter Zutritt. Sperrstunde ab 22 Uhr. Bars, Clubs und Diskotheken sind geschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseur, nicht bei medizinischen, therapeutischen, pflegerischen Tätigkeiten): 2G.

Kinos, Theater, Bäder, Museen, Messen, Freizeitparks, Sport im Innenbereich, Kultur- und Sportveranstaltungen: 2G plus. Ausgenommen sind bei sportlichen Eigenaktivitäten und anderen Hobbys (Musik, Theater) ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren.

Arbeitsplatz: 3G. Mitarbeiter von Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten (einschließlich Inhaber), die Kontakt zu Kollegen, Kunden oder sonstigen Personen haben, müssen zwei Mal pro Woche einen negativen Schnelltest vorlegen, wenn sie nicht ohnehin geimpft oder genesen sind.

Pflegeheime: Es gilt 3G mit einer Besonderheit: Auch geimpfte und genesene Besucher brauchen einen negativen Test. Kinder unter 6 Jahren gelten als negativ getestet. Noch nicht eingeschulte Kinder ab sechs sowie Schülerinnen und Schüler in den Ferien sind von der Testpflicht nicht ausgenommen.

Hochschulen, Bibliotheken, Fahrschulen, Musikschulen, außerschulische Bildungseinrichtungen (etwa VHS): 2G.

Kitas: Die Kinder bekommen freiwillig ein Testangebot wie in der Schule. Sie werden wieder in festen Gruppen betreut, offene Konzepte sind zurzeit nicht möglich.

Schulen: Aktuell gilt wieder Maskenpflicht am Platz. Der Präsenzunterricht soll mit vermehrten Tests gesichert werden. In Grund- und Förderschulen wurden Lollitests eingeführt, die genauere Ergebnisse lieferten.

Die Quarantäneregelung an Schulen wurde vereinfacht. Wenn ein Schüler positiv auf Corona getestet werde, muss nicht mehr automatisch die ganze Klasse in Quarantäne gehen, sondern nur die Mitschüler, die sich längere Zeit in direkter Nähe aufhielten. Die anderen sollen eine Woche lang täglich getestet werden.

Hilfreiche Informationen zur Impfung

Das Fürther Impfzentrum an der Rosenstraße hat seine Kapazitäten wieder hochgefahren, nachdem sich zuletzt Warteschlangen bildeten. Inzwischen muss für die Impfung wieder ein Termin ausgemacht werden. Eine Reihenfolge soll es bei den Auffrischungsimpfungen nicht geben. Es gibt auch mehrere mobile Stationen des Impfzentrums: den Impf-Container (seit 15.11. auf dem Fürther Bahnhofplatz), den Impfbus im Landkreis und die Station im Einkaufszentrum "Flair". Auch diese können im Registrierungsportal BayIMCO als Standort für den Impftermin ausgewählt werden.

Hier geht's zur Seite des Fürther Impfzentrums und den verschiedenen Impf-Angeboten.

Hier geht's zum bayernweiten Online-Registrierungsportal, über das man Termine vereinbaren kann.

Die Beschreibung des Gesundheitsministeriums zum Ablauf der Impfungen finden Sie hier.

Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.