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Fürth: Neue Pächter fürs Schwarze Kreuz

Die Gebrüder Gering übernehmen das Traditionshaus neben dem Rathaus - 19.02.2016 16:00 Uhr

In das "Schwarze Kreuz" an der Königstraße zieht wieder Leben ein. Die neuen Pächter wollen auch das zugehörige Hotel auf Vordermann bringen.

© Archivfoto: Hans-Joachim Winckler


Wie die FN erfahren haben, hat die Fürther Unternehmerfamilie Streng das "Schwarze Kreuz" schon vor gut einem Jahr aus den Händen eines Insolvenzverwalters gekauft, nachdem sich der damalige Betreiber Marco Neubauer wegen "zu hoher Finanzierungskosten aus der Anfangsinvestition" unter den Schutzschirm eines Insolvenzverfahrens begeben hatte. Ende Mai 2015 sperrte Neubauer sein Hotel-Restaurant dann schließlich ganz zu. Seitdem steht es leer.

Die Suche nach einem Pächter erwies sich für die neuen Eigentümer, die derzeit unter dem Projektnamen "Malzböden" auch die alten Brauereigebäude an der Schwabacher Straße wiederbeleben, als nicht ganz einfach. Mit Hilfe der Brauerei Tucher, die das sogenannte Bierlieferungsrecht für das Gasthaus hat, stieß man aber schließlich auf die Brüder Stephan und Andreas Gering, die seit 2012 im Fürther Ortsteil Kronach den Gasthof Weigel führen. Mit dem "Schwarzen Kreuz" wollen sie sich ein zweites Standbein schaffen.

"Nichts Exklusives"

"Das bietet sich an, wir sind ja auch zwei Familien", sagt Stephan Gering und verrät: Für ihn als gelernten Hotelfachmann sei es schon immer ein Traum gewesen, ein eigenes kleines Hotel zu führen. Sein Bruder Andreas wird - wie schon in Kronach - als Koch für die Küche verantwortlich zeichnen. Gutbürgerliche, fränkische Kost mit einem "internationalen Akzent" wollen sie hier wie dort anbieten. "Nichts Exklusives", betont Stephan Gering, "sondern für jedermann." Weil Koch Andreas in Zukunft sein Hauptaugenmerk auf das "Schwarze Kreuz" legen wird, suchen die beiden für den Gasthof Weigel noch einen Küchenchef.

In den kommenden Monaten wollen sie das "Schwarze Kreuz" umgestalten. Die Hotelzimmer - das Haus verfügt immerhin über 25 Betten - werden grundlegend saniert. Die Gasträume bekommen neue Böden und sollen insgesamt "heller und freundlicher" erscheinen. Die Fürther müssen sich in Geduld üben: Weil das alles seine Zeit braucht, werden die Wirtsleute ihr neues Gasthaus nicht vor November dieses Jahres eröffnen.

Mehr Informationen über das "Schwarze Kreuz" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Johannes Alles

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