Mittwoch, 29.01.2020

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Fürth rüstet sich für den Winter

Städtische Streukammern sind prall mit Salz und abstumpfenden Mitteln gefüllt - 04.12.2019 06:00 Uhr

3000 Tonnen Streusalz und 400 Tonnen Blähton sind an der Mainstraße gebunkert, um bei Schnee und Eis schnell reagieren zu können. © Bauhof Stadt Fürth


Dass der unvermeidliche Wintereinbruch – laut Wettervorhersage steht er möglicherweise schon in Kürze ins Haus – für sie erträglich bleibt, dafür will die Stadt sorgen.

Und sie sieht sich, wie es aus dem Rathaus heißt, bestens ausgestattet. Man sei "gut vorbereitet", sagt Doris Langhardt, stellvertretende Amtsleiterin des Tiefbauamts. Ihr zufolge hat der städtische Bauhof, der den Winterdienst in Fürth organisiert, reichlich einschlägiges Material auf dem Gelände an der Mainstraße gebunkert, darunter rund 3000 Tonnen Streusalz. Dessen Verwendung ist zwar wenig umweltfreundlich, bei extremen Wetterlagen aber oft unvermeidlich, um die Straßen möglichst schnell freizubekommen und so Unfälle zu vermeiden. Hinzu kommen 400 Tonnen abstumpfender Blähton und 26 Tonnen Siedesalz zur Herstellung von Sole.

Etwa 130 Beschäftigte stehen auf dem Rufbereitschaftsplan des Bauhofs und rücken rasch aus, sobald entsprechende Wettermeldungen eintreffen. Bei einem "Volleinsatz", der Straßen und Wege – außer die Gehwege von Anwohnern, – tagsüber von Eis und Schnee befreit, sind laut Langhardt 15 große und 25 kleinere Räum- und Streufahrzeuge unterwegs.

Der Bauhof ist im Fürther Stadtgebiet für rund 250 Kilometer Straßen und Fahrbahnen sowie etwa 70 Kilometer Geh- und Radwege zuständig. Oberste Priorität haben beim Räumen stets alle Hauptverkehrsstraßen und die Bustrassen. In Nebenstraßen kann es deshalb länger dauern – was die Betroffenen regelmäßig verschnupft reagieren lässt.

Der Winterdienst ist bei Schnee und Eis in der Regel von November bis Ende März montags bis freitags von 3 Uhr morgens bis Mitternacht unterwegs, samstags von 5 Uhr morgens bis Mitternacht und an Sonn- und Feiertagen von 6 Uhr bis Mitternacht.

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