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Fürth: Stadt unterstützt Demo gegen Pegida

OB Thomas Jung erteilt Rechtspopulisten klare Absage — Busse werden umgeleitet - 21.09.2016 16:00 Uhr

Die Gegendemonstranten bei der Pegida-Kundgebung am Fürther Bahnhofsplatz im Juli 2016. © Michael Müller


Zu den Rednern gehört – wie schon beim ersten Aufmarsch der Rechtspopulisten Anfang Juli – Oberbürgermeister Thomas Jung, der sich kurz vor 19 Uhr zu Wort melden will. Er hofft, dass sich einmal mehr viele Fürther für ein auch in Zukunft offenes, gerechtes und friedliches Miteinander in der Kleeblattstadt einsetzen. Rechtspopulistischen Aufwieglern solle erneut klar die rote Karte gezeigt werden.

Zur Gegendemonstration aufgerufen hat das Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Neben Jung hat sich auch Ursula Lischke von der Gewerkschaft ver.di als Rednerin angekündigt. Wegen der Demonstration weist nicht nur die Polizei ab 14 Uhr ein Halteverbot in der Gebhardtstraße aus, es werden auch Linienbusse von etwa 16 Uhr bis voraussichtlich 23 Uhr umgeleitet.

Im Detail ist Folgendes geplant: Die Linie 67 fährt nur bis zur Haltestelle Maxstraße Süd und über die Haltestelle Maxstraße wieder zurück Richtung Nürnberg. Die Linie 172 steuert von der Haltestelle Maxstraße ohne Bedienung der Haltestelle Maxstraße Süd direkt den Hauptbahnhof an.

Die Linien 173, 174, 177, 178 und 179 können, aus der Südstadt kommend, die Haltestellen Maxstraße Süd, Hauptbahnhof, Fürther Freiheit und Stadttheater nicht bedienen, sondern gelangen über die Hirschen- und Brandenburger Straße zum Rathaus.

In der Gegenrichtung fahren die Linien 173, 174, 177, 178 und 179 nach der Haltestelle Stadttheater über die Friedrichstraße zur Haltestelle Maxstraße in der Schwabacher Straße und von dort direkt weiter zur Amalienstraße. Die Haltestellen Fürther Freiheit und Hauptbahnhof können nicht angefahren werden. In der Friedrichstraße wird die Haltestelle Moststraße mitversorgt.

Auch der Pendelbus zum Möbelhaus Höffner weicht der Demo: Er fährt vom Frankenschnellweg über die Poppenreuther Brücke zum Busbahnhof Rathaus und von dort wieder zurück zum Höffner.

Da auch im Bereich Jakobinenstraße mit Sperrungen zu rechnen ist, werden die Linien 173 und 174 ebenfalls ab 16 Uhr bis voraussichtlich 22 Uhr vom Stresemannplatz durch die Sonnen-, Flößau-, Wald- und Herrnstraße zur Haltestelle Ritterstraße geführt, wo sie enden. Die infra bittet die Fahrgäste um Verständnis, dass es trotz der Planungen aufgrund des Verlaufs der Demonstrationen kurzfristig zu Änderungen und weiteren Behinderungen kommen kann.

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Zeichen gegen Rechts: Fürther protestierten gegen Pegida

Erstmals kam Pegida nach Fürth: Die etwa 40 Anhänger wurden am Bahnhofplatz mit einem gellenden Pfeifkonzert und "Haut ab"-Rufen empfangen. Rund 600 Gegendemonstranten waren dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus gefolgt und protestierten gegen Fremdenfeindlichkeit.


 

fn

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