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Fürths christsozialer OB-Kandidat fordert Hanf-Wälder

Partei betont den ökologischen Nutzen und warnt vor Missverständnissen - 12.07.2019 06:00 Uhr

Hanfanbau ja - aber nur zum ökologischen Nutzen, betont die CSU. © Oliver Berg, dpa


"Damit das klar ist: Wir sind für die Nutzung des Klimaschutz-Potenzials der jahrtausendealten Kulturpflanze Hanf – und nicht für die Legalisierung von Cannabis“, heißt es deshalb vorsichtshalber in einer Pressemitteilung, die die Fürther Christsozialen dieser Tage verschickten. 

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OB-Kandidat Dietmar Helm fordere die Anpflanzung von Hanf-Wäldern in Franken "für die Gewinnung von ökologischem Heizmaterial". Denn es handle sich bei Hanf um einen überdurchschnittlich schnell nachwachsenden Rohstoff. Er könne zu Pellets und Briketts verarbeitet werden und sei ein sehr gutes und preiswertes Heizmittel.

"Großen Teil des Energiebedarfs nachhaltig decken"

"Für den täglichen Heizmaterial-Gebrauch kann uns die klassische Kulturpflanze im wahrsten Sinne auf die Schnelle dienen. Dafür muss kein Baum mehr gefällt werden,“ so Helm. Hanf als Brennstoff anzubauen, sei auf der Grundlage der aktuellen Gesetzgebung möglich. Seit 1996, so die Fürther CSU,  sei der Anbau von Nutzhanf in der Landwirtschaft  zwar meldepflichtig, aber legal.

"Mit Hanf-Wäldern können wir einen großen Teil unseres Heiz-Energiebedarfs nachhaltig decken", glaubt Helm. In der "Klimaschutzstadt Fürth mit vielen innovativen Firmen"  könnten die Möglichkeiten weiter erforscht werden. Geprüft werden müsse allerdings noch, ob alle Öfen für die Verbrennung von Hanfbriketts geeignet seien. 

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