Grenzgänger: Firma Hahn zieht von Nürnberg nach Fürth

5.4.2021, 21:00 Uhr
Die Firma Hahn baut in Bislohe. Die Standorte in Nürnberg und Heroldsberg werden aufgelöst.

Die Firma Hahn baut in Bislohe. Die Standorte in Nürnberg und Heroldsberg werden aufgelöst. © Foto: Armin Leberzammer

"Die Lage des Grundstücks ist zentral und somit für uns gut geeignet", begründet Geschäftsführer Guido Hahn den Wechsel über die Stadtgrenze. In der Noris war das Unternehmen mit seinen 60 Mitarbeitern an Grenzen gestoßen, Flächen für künftige Expansionen waren – anders als in Fürth – nicht vorhanden. Letztlich habe dann noch "die offene und herzliche Art", mit der Stadtspitze und Verwaltung die geplante Investition begleitet hatten, den Ausschlag für die Kleeblattstadt gegeben.

Bis Ende des Jahres soll nun die insgesamt 4,5 Millionen teure Baumaßnahme am südwestlichen Rand von Bislohe in Sichtweite des Frankenschnellwegs sowie der Umzug abgeschlossen sein. Neben 600 Quadratmetern Bürofläche entstehen dann 1300 Quadratmeter überdachte Lagerfläche sowie ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten, sollte es auch hier wieder eng werden. Die Zentrale sowie die Niederlassung in Nürnberg und Heroldsberg will Hahn dann auflösen.

Sein Geschäft macht das 1985 gegründete Unternehmen mit Baustellensicherungen, vor allem bei Straßenprojekten, beispielsweise in Form von Schildern, Ampeln, Markierungen oder massiven Leitwänden. Rund 80 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet es dabei im nordbayerischen Raum. Für Firmengründer Guido Hahn ist die neue Zentrale im Knoblauchsland eine wichtige Investition in die Zukunft – mit seinen Söhnen Michael Hahn und Dominik Härtlein ist bereits die nächste Generation in die Geschäftsführung eingebunden.

Oberbürgermeister Thomas Jung hieß die Neu-Fürther willkommen und freute sich über die neuen Arbeitsplätze. Diese seien die Grundlage für gutes Wirtschaften, auch und gerade in der gegenwärtigen Pandemie. "Und natürlich freuen wir uns, wenn sich bei uns ein weiteres Familienunternehmen ansiedelt", so Jung.

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