75. Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch: Fürther VHS bekommt eine Chronik zum Jubiläum

22.11.2021, 21:00 Uhr
Die Historikerin Barbara Ohm (vorne), hier mit den VHS-Vertretern Felice Balletta und Gabriele Hammer im Treppenhaus der Einrichtung, präsentiert ihre 100-seitige Festschrift.

Die Historikerin Barbara Ohm (vorne), hier mit den VHS-Vertretern Felice Balletta und Gabriele Hammer im Treppenhaus der Einrichtung, präsentiert ihre 100-seitige Festschrift. © Foto: VHS Fürth

Autorenlesungen, Gutscheine für die treuen Teilnehmer, Podiumsdiskussionen, Feier per Video: Ihren 75. Geburtstag hat die Volkshochschule Fürth mit einigen Programmhöhepunkten gefeiert – so gut es in der Pandemie eben ging. Mit der Festschrift "Volkshochschule Fürth – Eine Erfolgsgeschichte" hat sie nun auch Geschichte und Wirken seit 1946 gebührend dokumentiert.

Verantwortlich für das 112-seitige Werk zeichnet die Historikerin und ehemalige Stadtheimatpflegerin Barbara Ohm, die der vhs als Dozentinseit 43 Jahren verbunden ist. Die Anfänge der Erwachsenenbildung in Fürth kurz nach dem Ende Zweiten Weltkriegs hat die 1944 geborene Ohm zwar naturgemäß nicht miterlebt – dennoch kann sie sich aus ihrer Zeit als Dozentin noch gut an die erste Direktorin Ruth Stäudtner erinnern.

"Sie hat aus der Volkshochschule ein umfassendes Bildungsinstitut gemacht, das fest in der Stadtgesellschaft verankert war", sagt Ohm, die für die Festschrift unter anderem in den Archiven der VHS recherchiert hat. Insbesondere habe Stäudtner "ein Händchen" dafür gehabt, Themen von tagesaktueller Bedeutung rasch in das Programm zu integrieren.

Neben den daraus entstandenen Kursprogrammen beleuchtet die Festschrift wichtige Wegmarken wie den "langen Weg zum eigenen Haus" in der Hirschenstraße oder die Umwandlung der Rechtsform in eine gemeinnützige GmbH oder aber die allgemeine Organisation und deren Gremien.

Jeder der leitenden Köpfe habe "in seiner Zeit versucht, das Maximale für die VHS herauszuholen", sagt der aktuelle VHS-Direktor Felice Balletta. Weniger auf die unbestrittenen Verdienste seiner Vorgänger Ruth Stäudtner, Helmut Kestner und David Cunningham, sondern auf die Neuausrichtung und die jüngste Corona-Zeit geht er in seinem Beitrag ein. Schließlich soll die mit zahlreichen Fotos und Illustrationen versehene Festschrift in seinen Augen mehr sein als ein Blick in die Vergangenheit – nämlich auch eine Antwort auf die Fragen "Wo stehen wir und wo wollen wir hin?"

Erhältlich ist die Festschrift auf Anfrage und gegen eine kleine Spende zugunsten des Fördervereins im Servicebüro der Volkshochschule in der Hirschenstraße 27/29.

fn

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