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Heute demonstriert Pegida in Fürth: Gegendemo erwartet

Rathaus unterstützt das Bündnis gegen Rechts - Protest ab 18.30 Uhr - 07.07.2016 07:04 Uhr

Einmal mehr will das Bündnis deutlich machen: In Fürth ist kein Platz für Rassismus. © Hans-Joachim Winckler


Man freue sich „über ein klares Bekenntnis für unsere offene, freie und friedliche Kleeblattstadt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die jüngste Vergangenheit habe mehr als deutlich gezeigt, dass in Fürth kein Platz für rassistisches Gedankengut sei: „Den peinlichen Auftritten rechtsextremer Gruppierungen stellte sich jedes Mal zuverlässig und eindrucksvoll ein breites Bündnis von Fürtherinnen und Fürthern entgegen, die sich für ein freiheitlich-friedliches Leben aller Menschen, aller Nationen, aller Religionen in unserer Stadt, in Deutschland und in einem demokratischen Europa einsetzen.“

Auch die Versammlung der Pegida Mittelfranken werde keine andere Erfahrung machen. Man werde nicht zulassen, „dass unter dem Deckmantel eines angeblich ,besorgten Bürgergefühls‘ rechtspopulistische Aufwiegler Ängste schüren, Menschen diskriminieren und die Rechtsstaatlichkeit in Frage stellen“.

Hinter der Veranstaltung mit dem Titel „Gemeinsam vereint für ein starkes Europa“ steht der Fürther Gernot Tegetmeyer, Organisator der rechtspopulistischen Nürnberger Pegida-Kundgebungen. In Fürth treffen sich die Anhänger um 19 Uhr auf dem Bahnhofplatz und laufen zur Jakobinenstraße und zurück. Das Ende wurde auf 21.30 Uhr festgelegt.

Die Gegendemo, zu der das Bündnis gegen Rechts aufruft, beginnt um 18.30 Uhr ebenfalls am Bahnhofplatz. Man wolle Pegida die „rote Karte“ zeigen heißt es auch in Anspielung auf das EM-Halbfinale, das sich vermutlich Tausende Fürther am selben Abend beim Public Viewing auf der Freiheit ansehen werden. Die Erfahrung habe gezeigt, so das Bündnis, dass sich hinter Pegida-Veranstaltungen in der Regel Neonazis und Rassisten verstecken, „die lediglich vorgeben, die Interessen und Nöte der ,kleinen‘ Leute zu vertreten“.

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Anti-Nügida-Demo: "Widerstand gegen Rassismus"

Wegen der Nügida-Demonstration formierten sich einige Gegenveranstaltungen in Nürnberg, um auf den Widerstand gegen Rassismus aufmerksam zu machen. Eine der Verantaltungen wurde vom Antifaschistischen Aktionsbündnis organisiert.


 

czi

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